Man muss nicht wissen dass es klappt, aber das Gefühl dafür haben, dass es
nur so klappen kann. Intermot Köln 2010, hier wurde die 1. offizielle
Weltmeisterschaft in der Elekrto Scooter und Light Electric Vehicle ausgetragen,
die Tiebe organisierte.
Am Samstagnachmittag fand ein Zeittraining zur Scooter Meisterschaft statt
und danach das Rennen über eine halbe Stunde.
Ich habe das Zeittraining nicht gesehen, aber zum Start war ich zum Glück
rechtzeitige, um das Rennen vom Start an verfolgen zu können. Ich weiß leider
nicht mehr genau aus welcher Position an, die Fahrer aus ins Rennen gegangen
sind. Der Trainingsschnellste Franky Hofmann versorgte den Motor ordentlich
mit Akkuleistung, setze sich spektakulär ab, aber konnte bei dem Tempo nicht
sitzen bleiben, dies ist das einzige was man neben wimmernden Hinterreifen-
Geräuschen aus der Entfernung hören konnte. Der rest des Feldes sortierte
sich das bis dahin. Rio fuhr den gleichen Scooter, wie Franky, doch dagegen völlig
unauffällig, doch zum Ende zeigte sich warum Rio nicht dies Tempo mitgegangen
war, es schien als hätte er es schon einfach geahnt.
Diese unauffällige Zurückhaltung führte sicher zum Sieg, denn Franky´s Akku
war leer und war raus und so führte es für Rio zum 1. Platz, dem 1.
Weltmeistertitel, bei der 6. Weltmeisterschaft, dass kann Rio keiner mehr
nehmen! Dies konnte man an seiner Körpersprache nicht anders deuten, als er
stehend beide Arme nach oben risse, als er triumphierend über die Zielgerade
mit seinem Vectrix Elektro- Roller fuhr.
Fritz und Huby fuhren auch in diesem Rennen mit sind aber Chancenlos aufgrund
der Leistung ihres Untersatz gewesen.
Fritz fuhr mit Scooter Skillz auf den 4. Platz.
Da ich zuvor schon mit Huby zusammen auf der Rennstrecke trainiert hatte, war
klar das ich mir irgendwas einfallen lassen musste, um das Rennen irgendwie
zu gewinnen. Eigentlich war ich schon gut vorbereitet, da ich einige
Kilometer durch die Stadt gejagt bin und zusammen mit dem Rennen zuvor am
Freitag mit Grubenhund (Scooter) die Strecke und Gripniveau kannte.
Auf der Party an dem Samstagabend hat August, der schon einige Erfahrung mit
Fahrradstraßenrenne gemacht hat mir genau erklärt, wie es so abläuft.
Dann war es soweit, es sollte langsam ernst werden. Ich stand in der
Boxengase der Rennstrecke und war nicht ganz fit, obwohl ich zu manch anderen
überhaupt nicht WM würdig gefeiert habe. Naja, wie auch immer ich musste
schon eine Zeit fahren damit ich nicht total weit hinten stehen würde, aber
ganz vorne bei einem Rennen vom einer Stunde länge, war ja klar, dass dies
nicht in der ersten Kurve entschieden wird. So fuhr ich halbwegs schnell,
aber mit noch einigem Reserven das Zeittraining.
Köln, Sonntag 14:50 Uhr bei herrlichen Sonnenschein und optimalen Verhältnissen
ging es in die Startaufstellung zum Le Mans Start. Ich hatte diesmal ein
echtes Grid Girl, das war schon echt WM… Sie hielt das Rad was und von der
Firma Wheeler zu verfügung gestellt wurde für mich zum Start bereit.
Startschuss, 15:00 Uhr auf geht´s auf ´s Bike in die Klickerpedale und rum um
den Kurs, zu den vorderen Konkurrenten aufschließen, die mir schon klar
waren, natürlich Huby und Dennis Paus eine ehemaliger
Europameisterschaftsteilnehmer, wo mir nicht klar war, wie fit er ist. Bis dahin
habe ich auch nicht an einen Sieg geklaubt. Wir sind dann abwechselnd mit
etwas über 30 km/h über die Strecke gestrampelt und konnte den Antrieb des
Bikes, welches bei 25 km/h aufhörte mit zu beschleunigen, eigentlich kaum
verspüren, daher war absolute Beinarbeit gefragt. Jeder von uns hatte die
Pedalen mit Klicksystem moniert und ich welche halb so, wobei die normale
Seite ganz gern beim zu frühen pedalieren laute Kratzgeräusche von sich gab.
So fuhren wir zusammen um den Kurs und konnte nach einiger Zeit und Runden
Alex und Zauberlehrling wieder sehen. Aber uns ging es auch so, denn ein
Fahrer mit einem Bike was bis 45 km/h mit geholfen hat, war bis dahin schon
an uns vorbeigeflogen.
Dennis versuchte später zum Ende hin hinterher zu fahren und im Windschatten
zu bleiben, aber kein Chance der war viel zu schnell.
15 min. vor Rennende, als beide etwas abgelenkt waren, durch trinken
annehmen, habe ich die Situation ausgenutzt und meine schnellere Linie, die
ich dem Roller Rennen zuvor zu verdanken hatte umgesetzt und konnte mich
absetzten, dabei hatte ich in einer Situation richtig Glück, denn die Pedale
hat mich fast in der langsamsten Kurve, wegen der Schräglage Ausgehbelt. Ich
habe dann sofort ausgeklickt und bin die normale Seite der Pedale gefahren, um
das Risiko eines Sturzes zu vermeiden und früheres strampelnd zu ermöglichen.
Ich konnte bis zum Rennende ein höheres Tempo allein durchhalten und Dennis
sogar noch überrunden. Auf der Geraden habe ich mich so klein wie möglich
gemacht um dem recht starken Wind kaum Angriffsfläche zu bieten und in die
Pedale getreten, wie ich nur konnte.
Ich wusste das irgendwann jemand versucht weg zu fahren, den eines habe ich
gelernt: Ein Rennen ist ein Rennen! Und klar die Taktik, die richtige war
entscheidend.
Doch wie ein WM Titel Gewinn hat es sich nicht so richtig angefühlt, aber
eines kann auch mit keiner nehmen. Triple 1 - 1. WM für mich, bei der 1. LEV
WM und dann 1.in der Klasse. Leider war nicht mehr ganz so viel Zuschauer,
als den Tag zuvor an der Strecken die gejubelt haben. Vielleicht auch weil
klar war, dass keine Feier ansteht, denn nur noch schnelles Abbauen zusammen
räumen und nach Hause fahren.
Irgendwie muss ich die Party vielleicht noch nachholen, denn ich habe mir
schon vorgestellt, dass solch eine nicht fehlen darf.
Alex gewann in ihrer Klasse ebenfalls einen WM Titel und der Zauberlehrling
hat den besten Trick seines Lebens vollbracht. Echt guuut… das war WM Niveau!
21.09.09
02.09.09
T-Cup Finale dahlemer Binz
Flugplatz-
Rennen ist wirklich was anders wie normale Rennstrecke, aber was nicht heißen
soll, dass es weniger interessant wäre. Start und Landebahn, dass bedeutet
einmal mit einer Schikane hin und rechts rum, danach auf der anderen Geraden
zurück mit drei Schikanen und zum Schluss natürlich wieder rechts herum und
fertig! So ist der Verlauf der Strecke und man denkt sofort jup ist einfach
zu fahren, aber da täuscht man sich, da auch alle anderen es einfach haben
sind tiefe Zeiten doppelt schwer. Für mich ging es leider im Uhrzeigersinn
und damit nicht in meine Lieblingsrichtung bzw. Kurven und zu allem Überfluss
Schikanen in denen man sau schnell die Richtung wechseln muss und daher etwas
schmackes gefragt ist. Der Binz zählt daher nicht zu meinen Lieblingsstrecken.
Ich konnte trotzdem im ersten Rennen trotz loser Raste links, nur mit 4. Gang
sogar noch auf den 17. Platz gelangen. im 2. Rennen unser überhaupt letzter
Cup Lauf, der 10., ging es besser und ich erreichte mit Kampf und letzten
Kräften den 12. Platz.
Die anschließende Abschlussparty hat mir den Rest gegeben, wie andere es
ihren elektronischen Grubenhund angetan haben.
Für mich lief das Rennwochende nich besonders gut, da ich erst im Rennen auf
flottere Rundnzeiten kam, doch dann war ich im 2. Rennlauf so außer Puste,
dass ich wieder langsamer wurde. Dafür hat DD mit meiner Kamera auf seinem
Heck (nach hinten ausgerichtet) mich lange gefilmt. Die Video's folgen...
Fotos auch...
Dreckfahrt mit RMZ 250 im Sand -left hand steering-
04.06.09
Fischtown 09
Ich war beim 52. Bremerhavener Fischereihafen Rennen mit dem T- Cup Motorrad
am Start.
Hier erstmal ein Video vom freien Training in der Supersort Klasse 3.
Ich habe beim traditionsreichen Straßenrennen in Horice (Tschechien)
teilgenommen. Anfangs hatte ich bedenken und kein gutes Gefühl, doch als ich
das Rennen gefahren bin, waren alle Zweifel weggezündet und es war einfach
nur fantastisch!
Fotos
05.05.09
T-Cup O-Leben 09
vergangenes
Wochenende fand "Die 1000 Berge Trophy" in Oschersleben statt.
Der Triumph Cup trainierte Freitagmorgen und nachmittags lief das erste
Qualifying (Zeittraining). Im Training lief es zunächst nicht besonders gut
für mich, da ich bisher auch noch nirgends testen konnte, war eigentlich
schon fast klar, dass in O-Leben jede Menge Verbesserungsbasteleien
(Fahrwerk, Sitzposition) auf mich warten.
Im ersten Qualifying ging es dann tatsächlich dadurch etwas besser. Am
Samstagmorgen war dann das zweite Qualifying, vor den beiden Rennläufen.
Leider war ich dort völlig unkonzentriert und zu allem Überfluss ist mir dann
das Vorderrad weggerutscht. Ich bin sofort wieder aufgesprungen um
nachzusehen, was ich zerstört habe. Der Schaden war wirklich sehr gering am
Motorrad wenn man sich dagegen den Lederkombi angesehen hat, denn ich gerade
einen Tag zu vor Nagelneu ausgepackt habe und jetzt 2 große Löcher im Ärmel
hat. Ärgerlich, doch danach konnte ich wenigstens ein wenig locker fahren und
ohne Nachteile durch den Sturz in die Rennen gehen.
Meine Startposition war die 12., aus der 3. Reihe, das heißt es waren
zunächst mehr hinter mir wie vor mir, da 27. Starten in der Startaufstellung
bei bestem Wetter standen. Nur leider konnte ich meine Startposition nicht
vorerst behaupten und vom Gefühl würde ich sagen das bis in die erste Kurve
über 10 an mir vorbeigeflogen sind, dabei hatte ich im Kopf, für mich schon
die beste Starttaktik zurecht gelegt und wollte dort am liebsten die Plätze
gut machen, die leider dort verloren gingen. Das Rennen wird aber nicht in
der ersten Runde und schon gar nicht in der ersten Kurve entschieden und so
habe ich mir nach und nach die anderen vor den ich schon stand wieder
geschnappt, doch bis zum Rennende hin konnte ich nur zwei Plätze nach meiner
Startposition hin wieder holen, also Platz 14. im ersten Lauf.
Im zweiten Lauf war es ganz klar mein Starttaktik besser umzusetzen und so
war der Start zumindest vom Gefühl etwas besser als der erste, aber weil mich
es so ärgerte hatte wieder einige Plätze schon gleich verloren zu haben, biss
ich auf die Zähne und holte für meine Verhältnisse das best Möglichste aus
Mensch und Maschine. Auf den Geraden, war es im 6. Gang im sehr windig, da
die Triple im Cup ein fast unverkleidetes Motorrad mit einer
Lampenverkleidung, die nur ansatzweise mit kleiner Scheibe ausgestattet ist,
soll vor dem starken Fahrtwind bei über 200 km/h schützen. Ich habe mich so
gut es ging dort hintergeklemmt und versucht im Windschatten des jeweils vor
mir liegenden zu bleiben, doch vor lauter Ehrgeiz und schon einige
hergebrannten Cupie’s (auf der Bremse oder in der triple links) war für mich
niemand mehr in Aussicht, da die schellen schon viel mehr hinter mir waren,
wie diese vor mir und an anderen hatte ich mich mit größten Mühen bereits
vorbeigekämpft. Dann wurde auch schon die schwarz-weiß-karierte Flagge
geschwenkt und der 2. Lauf war zum Glück vorbei, denn ich hätte vor Erschöpfung
kaum noch eine weitere Runde fahren können. Es waren schon einige Starter,
auch Überrundete in der Boxengase und ich wusste wirklich nicht auf
welchen Platz ich gelandet bin.
Bei der Siegerehrung gleich im Anschluss dachte ich höchstens den 15. Platz
erreicht zu haben und mit Glück damit die ersten Pünktchen zu holen, doch es
gelang mir vor lauter Überraschung sogar der 10. Platz im zweite Lauf, Top
Ten, was will man mehr…? Freuen konnte ich mich aber nicht so richtig, da
mich das Rennwochenende so geschlaucht hatte, so dass mir einfach Alles
wehtat.
Ich
hoffe das ich in Schleiz nächsten Monat beim 3. und 4. Lauf ein wenig
lockerer drauf bin und darauf sitze, damit es Spaß macht, wie letztes Jahr
mit meiner Dame dort.
Das
Team um den Triumph - und Suzuki - Händler Jochen Schlaak möchte sich am
Samstag den 18.April auf dem Gelände des Thai- Restaurants Orchid Garden,
Hessbergstraße1, Kassel/ Kirchditmold, ab 11h interessierten Bikern
präsentieren.
Schlaak
möchte den drei Teilnehmern, des in der letzten Saison neu ins Leben
gerufenen Triumph Street Triple Cups mit seinem über 30 jährigen enormen
Erfahrungsschatz mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Zu
den sechs Veranstaltungen, mit jeweils zwei Wertungsläufen, allesamt in
Deutschland ausgetragen, werden die drei Hessen ihre brandneu auf dem Markt
erschienenen Triumph Street Triple R- Modelle zum Einsatz bringen.
Der
Saisonauftakt wird in Oschersleben, in der Motorsportarena in der Magdeburger
Börde gelegen, am ersten Maiwochenende stattfinden.
Alle
drei Racer stammen aus der Region.
Der
Späteinsteiger im Rennsport, Thomas Diehl aus Borken, John Riedemann, ein
besonders hervorzuhebender junger Mann, der sein Bike nur mit dem linken Arm
steuern wird, da er durch einen Unfall keine andern Möglichkeiten hat, stammt
aus Wabern. Fritz Spenner aus Kirchheim, der unter anderem einige Jahre mit
Rennen in der Langstreckenweltmeisterschaft zubrachte, mehrere TT-Rennen auf
der Isle of Man auf dem Buckel hat und im letzen Jahr den Triumph Street
Triple Cup als dritter beendet hat, wird das Trio komplettieren.
Die
Race- Bikes, die im Cup eingesetzte werden müssen, dürfen technisch nur wenig
von der Serie abweichen und werden bei den Veranstaltungen streng
kontrolliert. Es dürfen keinerlei Veränderungen am Motor, an der Einspritzung
und Zündanlage vorgenommen werden. Lediglich fahrwerksseitig sind einige
Eingriffe erlaubt. Die Scheinwerfer werden demontiert und eine kleine
Verkleidung verhilft den naked Bikes zu etwas besseren aerodynamischen
Werten. Dazu werden rennstreckentaugliche Reifen und eine etwas
durchsatzfreudigere Auspuffanlage montiert.
So
können die Kosten für die Teilnehmer im überschaubaren Rahmen von ca. 11000€
pro Fahrer für Fahrzeug, Nenngeld, Technik- u. Ausstattungspaket gehalten
werden.
Trotz
erstaunlicher schneller Rundenzeiten der Spitzenfahrer im letzten Jahr, steht
für die meisten Beteiligten der Spaß im Vordergrund.
Zu
der Teampräsentation werden die von Schlaaks Technikern präparierten
britischen Bikes nebst ihren Fahrern vorgestellt. Das Team der Triumph Bike
World mit seinen Fahrern steht an diesem Tag gern zu Fragen rund ums Thema
Motorrad und Racing zur Verfügung.
21.03.09
T-Cup
Die
Cup Maschine steht in der Garage und wartet drauf artgerecht eingesetzt zu
werden. Es scheint so als würde sie nicht mehr all zu lange warten müssen,
denn der schon nicht mehr gern gesehen Winter ist wirklich gerade noch
pünktlich, durch den Frühling vertrieben wurden. Ich hoffe es ist bald
soweit…
So
sah unserer Stand auf Der Intermot 2008 aus. Peggy aus dem Norden an mir
dabei beigestanden.
Ich
zu Besuch bei Mover in voller Kampf- Montur und dem Racing- Fön.
So
wird der Fön bedient!
Startaufstellung
mit 35. Teams zum 4h (ähnlich wie ein) "Rennen"
Ich schieb gerdae auf den Kurs.
Start!
Ich steh ganz knapp ganz hinten, doch das sollte sich ändern!
Die
Geheimwaffe: Mokus hab ich mir mit ans Boot geholt oder er mich...?!?
Auf dem Bild ist auch sein vorerst eingesetztes Racinggerät zusehen.
Es
gab ab und an Saftey Car Fasen.
Das
"Rennen" lief bis in die Dunkelheit.
Nach
drei 50 min. Turms mit kurzen Tankstop, bin ich ohne Sturz ins Ziel gekommen.
Leider hatte Mokus noch eine Stuntshow und konnte mich nur Anfangs mit 2
Turns unterstützen.
Das war wirklich genug mit Fön im Kreis fahren für dies Wochenende, wenn
nicht sogar für
das restliche Jahr :)
Mokus
hollte mit mir den Pokal zum 19. Platz von 35. Startern.
16.08.08
Nun
endlich hab ich es geschafft ein wenig zu aktuallisieren. Es ist viel
passiert und ich hatte nicht immer Lust..ähh ne nee keine Zeit... alles aufzufrischen.
Kurz beschreib ich was ich letztens unternommen habe. Ganz riesig, ach
eigentlich Mega...!!! Es geht langsam los. Marathon in Homberg zum Hessentag
über 80km. Dort war es schön warm und eigentlich lief gut, die Vorbereitung
auf den Höllen- Marathon! KIRCHZARTEN - ULTRA
MARATHHON. 116km 3000HM der Wahnsinn schlecht hin, völlig irre wie es dort
hoch, aber auch wieder runter ging. Nach 8 Std. bei ca. 32c° war ich einfach
nur froh es durchgestanden zu haben.
Dann hab ich drei 2h Enduroeinsätze bei der GermanCrossCountry Serie gehabt.
Walldorf, Mernes, Goldbach. Es lief immer besser, buis so gut das ich es
selbst kaum glauben konnte und ich hab das Gefühl da geht noch mehr. Dann war
ich mit der Straßenschleuder erst in O-Leben zum Renntraing und ein paar
Wochen später am Sachsenring. Der Sachsenring ist wirklich ein richtig coole
Rennstrecke, dort merkt man sofort das es Ein Moto GP Piste is. Hat richtig
Spaß gemacht und ich hab zum ersten Mal es geschaftt einen frischen
Vorderreifen vor dem Hinterreifen kaputt zu fahren. Klingt komisch... is aber
so.
Demnächst etwas ausführlicher die Geschichten!
Bis
dahin!
22.05.2008
Pfingsten in Bremerhaven
Alles verkauft, nur noch einen Wohnwagen Bj. 77 frisch vom Campingplatz
Frielendorf, schnell einen frischen Tüvstempel draufgeklebt. Von Farmer die
alte gelbe Honda und den Sprinter geborgt. Von Carmen die Triumph und von
Wunderlich die BMW samt Werkstattmeister nach Bremerhaven, auf Hinnis
Spielplatz für große Jungs gepackt.
Vereinfachte
Anreise für John und DD. Die beiden in den 77er gesteckt, weil vorn im
Sprinter ja die Maus, Carmen und der Reiter das Sitzgestühl belegten.
Matze,
Paul und Thomas ( Wunderlichs Mann, eigens abgestellt für die Betreuung der
BMW),waren schon vor Ort. Der Aufbau und das der Erfrischung dienliche
Planquadrat, bestehend aus Plaste, Glas und Fluidum waren schnell erledigt.
Zumal zu später Stund, noch Lars angeflogen kam und das Vorhaben redlich
unterstützte.
Den
Samstag nutzte John zum Langstreckentraining mit dem Rad. Seine EC Karte hat
er auch noch grad ans Nordvolk gegeben um die strukturschwache Gegend, die
seit Jahrhunderten von Fischfang, Prostitution und der Erpressung irakischer
Reedereien lebt, wenigstens ein wenig zu stärken.
Farmer
, Hanna, Martin Fernrohr, Thorsten, Theo und ihr Sohn reisten im Laufe des
Wochenendes ebenfalls an. Wunderlich entsandt zur Verstärkung von Thomas,
noch eine berittene Delegation seiner besten Kämpfer Richtung Fishtown.
So
konnte im engsten Familienkreis das besinnliche Pfingstfest angegangen und
gebührend gefeiert werden. Schon im Samstag regten sich erste
Begierlichkeiten nach Carmens Aspirinvorrat.
Sonntag
zum Training setzte ich erstmal Farmers alte gelbe Honda ein, um dann mit
Triumpf und der BMW langsam nachzulegen. John, dessen Dame die Goltermänner in
Pflege hatten, kam auf Anhieb mit den Zusatzadaptionen aus Vitus Händchen
klar. Auch die Streckenführung, nicht gerade ein Quell der steten
Entspannung, fand lobende Worte aus Johns Ansaugöffnung. Einzig einige
Mitbewerber mussten aufgrund ihrer rohen Reiterkünste, etwas Kritik von John
einstecken.
So
ging der Tag seinem Ende entgegen und der Vorhof zur Hölle öffnete mit dem
Einbruch der Finsternis seine Pforten.
Am
Kampftag dann, waren alle Gewehre durchgeladen und der Blutdruck auf
Vordermann gebracht.
Dame,
Triumph und Klötenpony scharrten bereits frühmorgens etwas hyperaktiv mit den
Pellen, Farmers alte Gelbe war raus aus dem Spiel, da sie nur zur Probefahrt
mit nach Bremerhaven durfte. Farmer selbst, hatte ihr im letzten Sommer in
Oschersleben die Flügel ihres Wasserpumpenrades gestutzt und sie stark zu
schwitzen gebracht.
Der
Tag wurde lustig. Die Rennen verliefen ohne ernste Verletzungen, unsere
Truppe schlug sich sehr tapfer. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und
das Volk an der Straße hatte seine Freude. Die Paparazzi verlangten nach
aufsteigenden Vorderrädern, der Rennleiter verdammte dies und drohte mit
Ausschluss. Gewheelt wurde von nun an im stillen Kämmerchen und hinter der
Halle, wo der Spaßverderber des Volkes Freud nicht einsehen konnte.
Würze
ins Geschehen brachten die zahlreich an der Strecke versammelten und in MO-
Säcke versteckten Strohballen. Der ein oder andere trat dann und wann aus
seiner angedachten Reihe einen Schritt vor und konnte die gewählte Linie der
Reiter samt ihrer Pferde nachhaltig beeinflussen. Dem Klötenpony sprang der
erste vors Rad. Dem Reiter wurde mulmig und er rechnete mit dem Schlimmsten.
Nichts
geschah. Das Klötenpony zerteilte ihn einfach mit dem Vorderrad, als wenn er
gar nicht dagewesen wär, machte so den Weg für das Hinterrad frei.
Was
Das Klötenpony mit seinem Reiter erleben sollte, wollte die Dame dann auch
der Triumpf gönnen.
In
der Einführungsrunde zu letzte Lauf fuhren John auf seiner Dame vor der
Triumpf und ihrem Reiter durch die schnelle Strohballenschikane hinter der
Halle ( da wo der Rennleiter leider keine Wheelys sehen durfte).
Die
Dame, hellwach und etwas durchtreiben, schaute sich kurz um, sah die Triumph
dicht hinter ihr und erlaubte sich einen kleinen Schabernack. Sie streckte
ihre rechte Fußraste kurz etwas weiter nach rechts und bekam so das Seil des
Strohballens zu fassen. Zerrte ihn mit einem kleinen Ruck aus seiner
angestammten Position in Richtung Triumphs Vorderrad. Diese aber pennte noch
etwas tranig, nach einem langen Renntag erschöpft vor sich hin und konnte so
die Gelegenheit nicht nutzen, die ihr die listige Dame bot. Sich mit einem
Sprung in die Luft dem geneigten Zuschauer in ihr ganzen Größe zu zeigen,
sich die Beine zu vertreten und eine saubere Landung zum Besten geben. Der Ballen
verfehlte die gewählte Linie der Triumph nur knapp.
Das
sollte besser gehen….
Nach
dem Start sollte alles schön werden.
Die
Triumph, nun mit der Verfolgung einiger Flüchtlinge beschäftigt, wieder
hinter der Halle unterwegs, dort wo sie der Rennleiter nicht sehen konnte,
schmiedete einen Plan. Was das Klötenpony konnte, wollte sie auch können.
Sie
wollte auch durch einen Strohballen fahren, wollte nicht noch einmal die
Gelegenheit verpassen, die ihr die Dame mit ihrem Schabernack gegeben hatte.
Wollte auch hellwach sein, sich den Zuschauer zeigen, ihren Reiter fühlen
lassen, dass sie auch ein lebhaftes Wesen in sich birgt.
Der
Plan ging auf. Ihr Reiter lenkte sie zielsicher, immer noch mit der
Verfolgung der Flüchtlinge beschäftigt, nun mit sehr geringem Abstand, auf
die schnelle Strohballenschikane hinter der Halle zu. Sicher, mindestens zwei
der Flüchtlinge nach der Schikane zu fangen.
Als
die Flüchtlinge durch die Schikane geeilt waren, sich der Verlauf der Strecke
des Reiters Augen offenbarte, erkannte er das Spiel der Triumph. Unbeirrbar
hatte sich die Triumph, klammheimlich und in aller Ruhe den letzten
Strohballen am Schikanenausgang zum Ziel genommen. Sie wollte auch so sein, wie
das Klötenpony und nun durfte sie. Der Reiter war überrascht und lies den
Dingen ihren Lauf. Er nahm seine Rolle als Passagier an. Ihm war schnell
klar, dass er die Triumph nun einfach machen lassen musste. Der Reiter dachte
es wird so ähnlich werden, wie es für ihn bei dem Ritt durch den Ballen mit
dem Klötenpony war und war vorbereitet.
Die
Triumph überraschte ihn aber freudig, es wurde schöner. Sie hüpfte mit dem
Reiter fast so hoch in den Himmel, wie es den Reiter einst geschleudert hat,
als er mit dem Fön für die 24h vom Harzring üben wollte.
Die
Triumph zeigte sich den anwesenden nordischen Motorsportfreunden in all ihrer
Größe und Schönheit. Alle, sogar der Rennleiter, wenn er in ihre Richtung
geschaut hätte, hätte sie über dem Hallendach in die Luft springen sehen.
Dem
Reiter wurde just in dieser noch ruhige Flugphase, aber in Erwartung der
ungewissen Landung dann doch mulmig. Er freute sich zwar darauf, vergaß aber
vor Aufregung, dass hinter ihm noch ein weiterer Reiter nur darauf wartete,
ihn selbst zu fangen. Vergaß während des schönen Fluges einen Gang runter zu
schalten, um sich nach der Landung dem Angriff des verfolgenden Reiters zu
erwehren.
Die
Landung war des Reiters Sache nicht. Er musste in der Endphase des Fluges
feststellen, dass er darauf keinen Einfluss nehmen durfte. Die Triumph lies
es einfach nicht zu. Sie wollte es alleine machen. Genau so wie das
Klötenpony.
Erst
als wieder fester Boden unter des Reiters Füßen war, der Verfolger den Reiter
samt Triumph gefangen hatte, konnte sich der Reiter aus seiner Fluglethargie
reißen und wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. Die Gänge sortieren und
sich mit der Verfolgung eines weiteren Flüchtlings mehr befassen.
Schöne Pfingsten
Der
Reiter
22.05.08
Schleizer Dreieck Natürlich Schön
Zum
zweiten Mal durfte ich nun eine Naturrennstrecke fahren, dies Mal die älteste
Naturrennstrecke Deutschlands (seit 1923) ,die eigentlich zum Teil als
öffentliche Verkehrsweg getarnt ist. Doch die Kurbs, wenige Kiesbetten und
fast keine Fahrbahnmarkierungen verraten den Kurs, der sich vor keinem zu
verstecken brauch. Ein paar Facts: 3,8 km Steckenlänge, 14 Kurven und
44 Höhen Meter Unterschied, den man deutlich spürt. Es ist sogar, was mir zu
gute kommt, ein Linkskurs, da ich mich dort tiefer wage wie auf der rechten
Seite. Denn bei der „Gesunden“ Seite tuts nich so weh.
Ich
werde mich kurz fassen, obwohl ich genug Eindrücke/Erfahrung von/auf
der Strecke für mich Gewinnen konnte und diese mit Sicherheit eine
ausführliche Beschreibung verdient hätte.
So
nun hab ich zum ersten Mal meine neue Kupplung, die mit dem Schalhebel
verbunden ist und bei jeden herunter Schalten die Kupplung zieht, getestet.
Vorerst war es recht schwierig mit dieser an zufahren, denn mit ein
Motorradstiefel ist man doch eher etwas grobmotorisch. Ich also ein wenig
schiss gehabt das Moped im Fahrerlager weg zu klatschen, aus folgenden Grund.
Da die Kupplung jetzt nur noch mit dem linken Fuß zu „ziehen“ geht ist es
wirklich problematisch, wenn man diesen Abstellen muss, wenn man zum Beispiel
bei ganz langsamer Fahrt nach links zu kippen droht. Zum Glück ist diese
Situation nie aufgetreten, da ich schon früh genug in den Neutralen Gang
geschaltet habe und manchmal lieber geschoben hab, bevor ich mir die Blöße
gegeben hätte J
Gut das Anfahren ist nicht das A und O beim Kringelfahren und dort hat die
Konstruktion, die mir die Firma Motorradtechnik Goltermann aus Eisenach
gebastelt hat hervorragend funktioniert.
Der
Kurs bietet wirklich fast Alles was man sich so wünscht. Angefangen mit einen
Linksknick bei voller Schräglage wo man nur den Horizont sieht wenn man in
diesen Einbiegt. Leichtes Kurvengeschlängel berg ab, dann hartes Zangel
abwärts vor einem schön breiten 90 Grad Linksknick. Direkt darauf folgend
eine Rechts- Links- Schikane mit leichten Anstieg und etwas welligen Belag,
was das Rausbeschleunigen aus dieser Ecke noch interessanter macht.
Dort gilt früh aufzuziehen und einzunieten und es versuchen dabei zu
belassen, doch zum Wechsel von der schnellen Rechts in die Links Kurve die im
Scheitelpunkt wieder aufwärts führt, galt für mich einen Moment Gas wech und
auf die andere Seite werfen, was ein Kraftaufwand... geschafft (beim letzten
Turn bei voller Motivation und dem versuch die Zeit zu drücken, denn es lief
jetzt richtig schön, stand ich kurz vorm botanischem Game Over, doch meine
langjährigen Dreckfahrten habe mir in brenzlichen Situationen immer gelehrt
schön locker bleiben und nichts anders versuchen, was du nicht normal auch
tun würdest, also von 200 erstmal etwas abgebremst geschaut wer noch so
unterwegs ist und ganz cool (oder wenigstens so getan) wieder zurück auf die
Strecke), umgelegt und sofort hart einnieten.
Berg hoch in einer Rechts in der ich einfach jedes Mal zu früh den
Anger geworfen habe und dann zugegeben, leider etwas rollen musste, bevor es
richtig schön steil links ums Ecke ging. Meine persönliche Lieblingskurve
(hier muss wohl der Hinterreifen im Fahrerlager Freens Worte gelauscht haben:
Dreh durch du Sau!!! Ich konnte es ihm aber im letzten Moment noch ausreden
und er lief sofort in seine Linie zurück, was mich so sehr überrascht, dass
ich spontan Aufstehen musste), wobei sich kurz darauf voller stolz getränkt
wegen meines digitalen Aufziehen der Drosselklappen und der vollen
eingespritzten Ladung Treibstoff meine nun in weiß gekleidet Dame sich in
voller aufgestellten Größe Präsentierte. Für einen kurzen Moment waren wir im
siebten Himmel, doch ich wollte diese Gefühl nicht zu weit ausleben, denn wer
hoch hinaus will, kann tief fallen.
Jetzt wieder sauberes Zangel vor der letzten Rechts- Links- Ecke bevor es auf
Start und Ziel geht, hier ists wichtig recht früh das Moped relativ gerade zu
stellen, früh aufziehen und hoffen auf der aufsteigenden Geraden nicht zu
verhungern oder gefressen zu werden.
So hab ich die Runde
in Schleiz erlebt. Macht richtig Spaß und ist schön Abwechslungsreich.
Hoffentlich komme ich noch mal in den Genuss dort aufzuzünden.
16.03.08
Fahrwerksoptimierung?
Bin
mit der Suzi im Gelände schon einigermaßen gut klar gekommen, also den
umständen entsprechend, doch die Gabel schlugt kaum harte Schläge und macht
mir es dadurch natürlich nicht leichterer mit einem Arm dies alles
abzufangen, also hab ich meine Federelemte zusammen mit Rio’s in einen Karton
zum Fahrwerksmenschen geschickt, damit er sich die Sache mal ansieht und auch
gleich die immer wieder undicht werdenden Gabel dichtet.
Letzte Woche hab ich Gabel und Federbein wieder und direkt eingebaut, doch
hängt ja schlimmer vorn wie zuvor, naja muss ich sicherlich noch einfahren,
dachte ich. Es wurden vorn und hinten Federn getauscht, da die originalen für
ein höheres Fahrergewicht bestimmt waren. Mittlerweile hab ich schon etwas
gefahren und das Fahrwerk auch eingestellt, aber irgendwie komm ich nich mit
hin :(
Ich werde demnächst zum Fahrwerksmensch fahren und ich ihn mal das Gesamte
Moped anschauen lassen, denn da stimmt irgendwas nicht.
10.12.2007
Offroad- Sport ist ein Harter
Den
Dreckspritzer hab ich mittlerweile schon etwas bewegt und mehr oder minder
Spaß gehabt. Motorradtechnik
Goltermann hat mir die RMZ für mich richtig gut umgebaut.
Von der Firma 2WD
TwoWheelDistrubtion hab ich eine Rekluse Automatik-Kupplung und eine Bremsamatur (Links),
die eigentlich für die Hinterradbremse verwendet wird bestellt.
Die Goltermänner haben mir in Winedeseile den Crosser umgebaut und ich bin
gleich in Eisenach beim Abholen etwas im Wald unterwgs gewesen, um zu testen.
Der erste Eindruck war: Super geile es funktioniert. Ein Großer Dank von mir
an die Goltermänner!
Dann
hab ich mich zu Haus am folgenden Wochenende etwas in einer Sandgrube
ausgelassen und mich anschließend auf ein ehemaliges Bundeswehgelände gewagt,
wo ich mich leider etwas fest gefahren hab und keine richtige Power hatte um
dat Moped wieder auf den rechten Weg zu bringen. Der zweite Ausflug auf einer
offizielle Crossstrecke war nicht viel besser…. Ich sag nur halbe Runde, dann
hab ich Rot gesehen.
Die Technik funktioniert einwandfrei, es fällt einfach mehr Übung unter
diesen Umständen mit left hand steering.
Ich werde weiter Berichten…
15.10.2007
Dreckspritzer
Habe
mir nun ein Moped (Suzkui RMZ 250 K7) für den Dreck gekauft, um den Dreck
schön fliegen zu lassen. Nun muss ich noch einige Umbauten/Reperaturen
durchführen und dann werde ich versuchen es hinzubekommen.
10.10.2007
Road Racing in Deutschland
Ein
wirkliche Straßenrennen in Frohburg, geil dass es so was gibt.
Fritz und Freundin sind Freitags mit LKW nach Frohburg los geschossen, um am
selbigen Tag schon alles für die Rennen Samstag und Sonntag Startklar zu
machen. Im LKW waren auch Rio’s und mein Moped, die dann schon unter dem
Pavillon standen als wir spät abends in Frohburg nach noch kurzer
Trainingsrunde mit meinem schweren Beamer standen. Samstag früh Morgens bin
ich los um Papierkram und Abnahme zu erledigen, leider wurde mir dann ein
riesiger Batzen Arbeit von der Technischen Abnahme gemacht, damit ich auch
sicher mitfahren kann. Damit hatte ich Fritz seinen lockeren Start in dem
Morgen und ganz gelassene Stimmung vor den Qualifing schwer verdorben. Zumal
die Strecke nass war, musste noch Regenreifen rein und damit hab ich alle
Anwesenden mit meiner nicht Vorarbeitung ins schwitzen gebracht, was mir
furchtbar leid tut und ich mich in diesem Zuge für die zügige Bastelei an der
LinksGasWaffe bedanken möchte. Zumindest waren jetzt alle schön Aufgewärmt
:-)
Da ich in der Nacht den 3er schon um den Kurs gescheucht hatte, war mir klar
das dieser schnell gefahren wird, aber mir war noch nicht so klar, dass
dieser sau schnell gefahren wird. Die Fahrbahnmarkierungen und der meist
starke Wind ließen mir die ersten paar Runden, es nicht wie eine lockere
Sonntagsfahrt vorkommen. Doch musste ja jeder mit den Verhältnisse klar
kommen. Im zweiten und letzten Zeittraining war die Strecke schon fast
abgetrocknet, da wurde dann schon etwas Gas geben, aber es regnete wieder
leicht und ich war sehr froh es nicht vorzeitig geschafft zu haben meine
Räder zu wechseln. Dann gab es schon nach der dritten oder vierten Runde
einen Abbruch, wegen einem Sturz. Eigentlich dachten wir es sei gelaufen,
doch dann wurde etwa 15 min. später wieder zum Zeittraining aufgerufen... ich
weiß nich was Fritz und Rio für Reifen drauf hatten, doch ich lag dann leider
mit den Regenreifen in der Reifenfrage total daneben, Strecke war
mittlerweile völlig trocken, wie sich rausstellte einige andere auch. Ich
konnte mich qualifizieren und war sogar in der vorletzten Startreihe... super
besser wie letztes Rennen und diesmal war sogar internationale Konkurrenz aus
Irland hinter mir.
Dies hab ich sogar ohne meinen neuen Handschuh- Prototyp hinbekommen, da ich
diese verflixte Ding einfach nich anbekommen habe, der im Rennen dann quasi
die Geheimwaffe seien sollte.
Bei Fritz lief es am besten, er landete auf dem 7. Platz bei der Startaufstellung,
Rio hatte ne total wilde Reifenauswahl getroffen und lag in greifbarer Nähe
vor mir, na ja immerhin noch 4 Sekunden von der Rundenzeit entfernt, also
nicht unbedingt greifbar, wie sich im Rennen dann zeigte.
Fritz hatte an diesem Tag seine erstes Rennen in der Superbike Klasse bei dem
er mittelmäßig Abschnitt... Mittlerweile haben die meisten einfach mehr Druck
im Kessel. Und gerade auf diesem Kurs ist ein Fetterer Motor einem guten
Fahrwerk vorzuziehen. Er landete auf dem 16. Platz... 1:43’er Zeit.
Sonntag
war alles mit der warmen Morgensonne und besten Wetter gerettet... Gott sei
Dank.
Die Rennvorbereitung hatte sogar ich schon an Vortag getroffen und jeder von
uns konnte ruhig das erste Supersport Rennen um neun Uhr antreten. Obwohl es
früh los ging waren schon einige Zuschauer an Streckenrad und im Fahrerlager.
Ich bin die Einführungsrunde recht zügig gefahren, genauso wie den
Probestart, um die Reifen warm zu behalten und dann versuchen einige vor der
ersten Kurve auszubremsen. Doch mein Start war zu schlecht und konnte gerade
so meinen Startplatz halten. Rio kam besser weg und war schön innen um einige
vor der ersten Kurve zu schnappen, doch als ich gesehen habe wie dicht sich
das Feld in die erste Links einordnete hätte Rio schon so Dicke Eier dafür
gebraucht, dass wir vorher den Tank hätten einbeulen müssen, damit er
überhaupt sitzen kann….. :-D So war zwischen ihm und mir ein Motorrad.
Ich hab mir Mühe gegeben und hab schon in der nächsten engen Links mein Knie
am Boden, dass ich das Bein schreckhaft rangezogen habe. Gibt es doch
nicht... in Most bei der Brutalen Grip Strecke musste ich es fast ausstrecken
um zu schleifen, doch hier fuhr ich direkt einfach schön schräg.
Ich fühlte mich auch besser, denn die Handschuh Geheimwaffe war im Einsatz.
Nur in der Schikane hab ich einige Meter zu Rio hin verloren, hab erst später
rausbekommen, wie man diese am besten fährt. Rio wurde dann auch schneller
wie ich, was man später in der Ergebnisliste sehen konnte. Es trennten uns 6
Sekunden von unserer jeweils schnellsten Rundenzeit. Nur wurde ich leider in
den letzten Runden überrundet, auch von Fritz der auf den 10. Platz fuhr.
Zum Glück war zum nächsten SSP Rennen das um 16 Uhr startete eine schöne
lange Pause, die ich auch unbedingt nötig hatte, denn auf der schnellen
geraden mit der eigentlich sechsten Gang Kurve hab ich mich sehr abgemüht die
Honda im fünften dadurch zu manövrieren.
Fritz
konnte sich nicht ganz so lange Ausruhen und musste um 13 Uhr auf die R1 um
damit sein 2. Superbike Rennen zu bestreiten. Ich konnte das Rennen wunderbar
vom Streckrand aus beobachten und Bilder/Videos machen. Leider ist seine R1
nicht mehr die aktuellste und ich konnte gut sehen, wie sich die neueren
100er einfach auf der Geraden vorbei geschoben.
Genauso ging es mir mit der 600er.
Die Strecke verlangt einfach einen Fetten Motor da es auf dem schnellsten
Stück auch noch etwas Berg auf geht.
Fritz konnte sich gegenüber dem ersten Rennen auf den 12. Platz verbessern
und fuhr seine schnellste Runde mit einer tiefen 1:42.
Zum
zweiten Rennen der Supersport Klasse wurde aufgerufen und ich hatte mich
schon früh bereit gemacht. Bei diesem Lauf konnte ich mich durch einen
besseren Start direkt hinter Rio setzten und ich wollte diesmal versuchen
dran zu bleiben, doch in der zweiten langsamen links hab ich mich total
verschalten und gleich schossen drei Piloten an mir vorbei. So ein Mist, nun
war ich letzter, aber egal sind wenigsten Leute vor mir zum Überholen :-).
Ich bin quasi einige Runden für mich allein gefahren, was eigentlich gar
nicht verkehrt war, da ich so langsam Verstand die Strecke schneller zu
fahren. Als ich dann am vorletzten dran war viel es mir nicht schwer mich
vorbeizubremsen, nur ich war leider viel zu unkonsentriert und habe diesen
Platz durch wiederholtes verschalten wieder verloren. Meistens bin ich beim
Kurvenausgang im falschen Gang, da ich nicht schnell genug beim Abbremsen mit
dem Trickshifter runterschalten kann.
Nein, Schande über mich...Letzter...heul
Meine beste Rundenzeit war eine 1:53 und mein Abstand zu Rio ist um 1 Sekunde
geschmolzen, der aber einige Plätze vor mir ins Ziel kam. Fritz seine R6
erlitt den zweiten kapitalen Motorschaden in diesem Jahr und schied
aus.
Hauptsache alle sind in einem Stück wieder Heimgekommen.
Mein Prototyp Handschuh hat sich bewährt und ich konnte meine CBR damit schön
durch die Kehren bewegen, die schnelle Links mit etwas Hilfe durch die Beine,
die ich wie ein Segel eingesetzt habe.
John
13.09.2007
Autodrom Most
Am
Donnerstag Abend bin ich zusammen mit Fritz, der Farmer seinen Planwagen
pilotierte nach Tschechien gezuckelt um Freitag Renntraining und Supersport
Rennen zu peitschen, genauso wie Samstag. Leider blieb der LKW in Kirchheim,
da er auf dem Autobahnenfest mit Motorrad Hofmann Werbung Posen sollte.
Genau vor der Grenze sind wir auf Erich aufgelaufen, der mit seiner Kilo K5
auf dem Hänger und mit seinem davor gespannten Kombi, der ein selbst
gezauberten Nummernschild erhalten hatte, da das richtige nicht mehr dran
bleiben wollte, etwas Bange, dass der Aufmerksame Zöllner es nicht sieht.
Wir standen genau dahinter und konnten gut beobachten das der Aufmerksame
Zöllner, wohl beim Lehrgang richtige und falsche Nummernschilder erkennen
nicht teilgenommen hat und uns kaum das Lachen verkneifen konnten, als sein
tschechischer Kollege schon zu uns rüber schielte.
Doch es ging ohne Probleme zügig über die Grenze.
In Tschechien angekommen haben wir beim erst größeren Fitschi Markt angelegt
und uns mit „Stahlrohrrahmen“ Staropramen (Bier) versorgt, um sich gut für
die Männerkurve nach Start/Ziel vorzubereiten, von der ich bis zu diesem
Zeitpunkt nur gehört hatte.
Am Autodrom angekommen haben wir die Box eingeräumt und zusammen mit
Otzi und seiner Freundin , Huby und Mechaniker, uns dran gemacht, die wenn
wir die Kästen gestapelt hätte bis unter die Decke gereicht hätten, weg zu
machen.... Vorbereitung für die schnelle links.
Am nächsten Tag war ich schon schön früh wach, da es sich im Planwagen nicht
ganz so gut schlafen ließ, weil der kalte Winde durchpfiff. Nach kurzem
Frühstück ging es zum Anmeldekram und Facherbesprechung, danach in das Kombi.
Als ich zum ersten mal um den Kurs bin, wurde mir klar warum Männerkurve...
sauschnell und dann am besten nicht zu weit raus kommen, also schräg fahren
und dabei auf keinen Fall abfliegen, da man sonst bis in den Badesee nähe des
Atomkraftwerks rutscht.... lieber nich. Deshalb muss man wie ein Mann am
Lenker reißen, damit man im sechsten Gang das Moped in die Kurve zwingt.
Die Strecke ist sehr interessant und macht riesig Spaß.
An den Zeiten hab ich schon gesehen, dass fast alle schneller waren und ich
nur drauf gehofft habe, die Qualifing fürs Supersport- Rennen schaffe. Hab
dies geschafft und bin dann als dritt letzter an den Start gegangen. Das
Rennen ging über 15 min. + 2 Runden. Komisch wie lang einen das vorkommen
kann. Ich war zum Schluss total platt und war froh dass ich ins Ziel gekommen
bin ohne einen Platz einzubüßen. Ich wurde aber leider noch, vom auf dem
Platz 11. liegenden überrundet... heul. Fritz war einer der ersten die mich
demoralisiert haben und landete auf dem 3. Platz. Meine Bestzeit war bis
dahin eine 1:52. Die Spitze fuhr unter 1:40.
Nebenan in der Box hab ich bemerkt, dass noch jemand mit Handicap unterwegs
ist und später auf der Ergebnisliste, ihn ein Platz vor mir entdeckt. Er hat
die linke Hand verloren und fast die hälfte des Unterarms. Um zu pressen hat
er ein Prothese mit der er sich mit dem Gegenstück, was am linken Lenker
befestigt ist eingerastet. Diese Variante ist richtig gut gemacht und er kann
Super damit arbeiten, was bei meiner Variante nicht ganz der Fall ist... nur
leider kann ich dies nicht für mich Nachbauen, da ich die Hand noch dran hab
und dafür nicht abscheiden möchte :-)
Für den nächsten Tag hab ich mir vorgenommen unter 1:50 zu fahren und denn
anderen Handicap- Rider weg zu machen und nicht überrundet zu werden.
Also hab ich mir ordentlich Stahlrohrrahmen reingekippt um für den nächsten
Tag schön locker zu werden.
Huby fuhr im R1 Cup.
Erich hat seinen Kilo im dritten Turn nicht mehr allein um den Kurs gekriegt,
aber ihn trifft kein Schuld, Vorderrad eingeklappt. Also war er wie wild am
basteln, damit der Ofen wieder feuern konnte.
Otzi, der zum ersten Mal seine neue gebrauchte CBR 600 RR richtig fuhr, wurde
erst mal durch technische defekte, schlechte Vorbereitung und beschissenen
Reifen geplagt und war fast nur am schrauben.
Am
nächsten lief es schon besser und ich hab mich getraut an manchen Ecke
Vollgas zu geben, wie es sich gehört und den Motor ausdrehen lassen, also hat
sich schon schneller angefüllt. Mit dem Trickshifter hat die Schalterei
eigentlich Super hingehauen, außer dass manchmal der Gang rausgeflogen ist
oder es ein wenig geklackert hat, doch das war mit Sicherheit ein
Bedienungsfehler, da diese Probleme nur Aufgetreten sind, als ich mich vor
Erschöpfung einfach nur noch festgeklammert habe.
Das zweite SSP- Rennen stand an und ich starte wie das letzte aus der letzten
Reihe. Ich bin ganz rechts an der Box lang gefahren und konnte schon vor der
Männerkurve wirklich einige schnappen. Außen und beim Reinbremsen in die
erste enge links konnte ich wieder einige wegmachen. Da dachte ich schon geil
jetzt läuft’s und ich hol mir nach und nach noch einige. In der ersten Runde
war ich noch schneller als die direkt vor mir liegenden und in der zweiten
(meiner überhaupt schnellsten), wollte ich dann Anfangen die ersten zu
holen aber ab da war das Pulver schon verschossen und ich merkte, dass es
einfach nicht mehr ging. Alle Plätze die ich am Start gut gemacht hatte,
musste ich nun Machtlos wieder hergeben. Ich wurde auch wieder überrundet und
den Handicap- Rider konnte ich auch nicht halten... hab mich einfacher nur
noch ins Ziel geschleppt. Das einzigste was ich mir vorgenommen hatte und
auch halten konnte, war unter 1:50 zu fahren, mit einer 1:48. Damit war ich
10 Sekunden langsamer wie Fritz, der sich wieder den dritten Platz sicherte.
Erich fuhr Super Stock- Rennen und etablierte sich im Mittelfeld.
Otzi konnte den ganzen Tag schön seine RR schruppen.
Huby fuhr das 2. R1 Cup Rennen mit.
Ich hatte schön Spaß am Fahren auf der Rennstrecke in Most und werde nun mein
Moped etwas lackieren, mir was mit einer anderen Bandage oder ähnlichen für
die Hand einfallen lassen und einfach versuchen schnell zu werden. Auf jeden
Fall mehr und länger fahren, damit ich lockerer auf dem Bike sitze.
John
23.08.07
Enduro/Motocross Wiedereinstieg....?
Ich
versuche es in den Enduro- und Motocross- Sport, also Dreck und Dreckfahrzeug
hoch und weit fliegen zu lassen, wieder einzusteigen. Zu dem
Wiedereinstiegsversuch hat mich zuerst ein Motocrosser aus Belgien Benoit
Pauwels gebracht. Er fährt wirklich einhändig, da er seinen linken Arm mit 12
Jahren verloren hat. Ich hatte davon schon gehört, das es jemand gäbe der mit
einem Arm Motocross fährt, wie mir ein bekannter Handicap Umbauten für
Motorräder Händler erzählte, bei dem ich auch für meinen eigenen Umbau Teile
gekauft habe. Nur ich dachte er schafft es gerade so um den Kurs zu kommen,
doch weit weit gefehlt.... seht selbst!:
Mister Motocross! www.mxworld.be
Auf
diesen Link bin ich gestoßen, da ich schauen wollte ob Rekluse vielleicht
mittlerweile eine Automatische Kupplung für Straßenspotmotorräder entwickelt
hat, da ich mit meinem Trickshifter noch nicht ganz zu Frieden war, was ich
aber jetzt im Griff haben müsste und es also funktioniert. Leider haben die
Jungs von Rekluse noch nichts für Road Racing. Dann bin ich auf den Link, der
auf der Startseite zu finden ist gestoßen. Ich war sofort begeistert und
konnte es gut verstehen warum er es macht, aber nicht, wie. Es ist die
absolute Begeisterung für diesen Sport die ihn dazu bringt, eigentlich
unglaubliches zu leisten. Ich bin schon vor dem Unfall mit zwei Gesunden
Armen bei verzwickten Situation (Vorderrad-Landungen und tiefe Schlaglöcher)
fast vom Gaul geflogen, weil ich mich nicht halten konnte. Auf der Motorrad
Messe in Köln, wo ich beim Testfahrgelände mitgeholfen habe, die ein oder
andere Enduro versucht leicht zu bewegen und schon bei kleinsten Hubel große
Probleme. Daher dachte ich es sei nicht möglich wieder in den Geländesport
einzusteigen. Auf der Messe bin ich Rollerrennen gefahren (2. Platz in der
Klasse) und wollte in der Richtung mehr machen.
Ich
habe dann weiter in web nach Benoit Pauwels gegoogelt und eine kurze
Geschichte zu ihm und seinem liebsten Hobby gefunden: www.mxlarge.com
In
diesem Bericht hab ich gelesen, dass er vor hat in America bei den Extremity
Games zu fahren. Aha, also gibt es noch mehr solcher verrückten... cool. Bin
dann auf die Seite der Extremity Games geangen: www.extremitygames.com
Tatsächlich
gibt es eine Menge Leute die Trotz ihrer Behinderung den Sport ausüben an dem
sie Spaß haben und darin sogar besser sind, wie sehr viele Menschen ohne
Einschrägungen. Ich war sofort fasziniert davon, was die dort machen und das
sie es machen... eine kleine Olympiade.
Als
ich diese Seiten gesehen habe und mittlerweile schon recht gut mit dem MTB
unterwegs bin hab ich mir gedacht wieder nen Dreckspritzer zu bewegen. Fritz
seine Salle Dalle Valle KTM durfte ich ein wenig durch den Wald jagen und
hatte richtig Freude daran zu sehen, dass es viel besser klappt, wie ich
vermutet hatte. Nun bin ich am Überlegen was ich mir für ein Moped zulege. Es
soll auf jeden Fall eine Enduro sein.
John
30.07.07
5. GEC Lauf in Oschersleben
Unter
dem Teamname „Motorrad Hofmann & das-gas-ist-links.de“ haben „Farmer“
Walter Hofmann, der sich zum Glück von seinem Motorradbauchladen in Roßach
(Niederaula) kurze Zeit trennen konnte und ich John Riedemann das 4h Rennen
in O-Leben bestritten.
Donnerstag
angereist und alles Startklar gemacht, um schon Freitag frühs den Kurs etwas
kennen zu lernen. Farmer hat in vor zwei Jahren schon unsicher gemacht und
war mit drei Turns ab Mittags bedient genug. Im ersten Turn war es noch nass
und ich bin nur kurz für drei Runden draußen gewesen um überhaupt zu sehen,
wo es lang geht. Den zweiten habe ich komplett genutzt und es war nun schon
fast trocken. Im dritten war alles abgetrocknet und man konnte schon richtig
Gas geben, was ich auf der Gegengerade direkt versucht habe umzusetzen, doch
ich konnte leider irgendwie nicht mehr einlenken. Es ging dann leider für
mich durch den Dreck, was ich leider nicht ganz gepackte und meine CBR samt
Kopf in den Kies stecken musste.
Fritz hat das auf einer anderen Ecke der Strecke (letzte Kurve
Start/Ziel) vorgemacht, nur ist er in eine fiese Falle getapst. Fritz hat
schon sehr viel auf dem Kurs in O-Leben bei 24h Rennen verbracht und kennt
fast jeden Quadrat Zentimeter der Strecke und nutzt auch fast jeden um schön
rum schießen zu können, doch das neben den Curbs die früheren grün gestrichenen
Betonfleckchen durch Kunstrasen ersetzt wurde, wusste bis dahin keiner von
uns. Leider hat er sich dabei die Rippen so stark deformiert, dass er nachdem
seine R1 wieder hergerichtet war und er wieder Zeiten brennen wollte der
Schmerz zu groß war um zu pressen.
Farmer hat im vierten Turn (seinen ersten) eine weitere Furche in den Kies
gezogen (direkt neben meine), doch er hat wie ein Mann den Lenker gehalten
und die Nummer locker gestanden.
Bis dahin war meine schnellste Zeit eine 1.53, womit ich schon sehr zufrieden
war. Die restlichen Turns war richtig schönes Wetter und nach und nach bin
ich langsam mit dem Kurs, allerdings leider nicht ganz mit meinem Moped klar
gekommen. Hab ein gebrauchtes Sport- Federbein zuvor eingebaut und die Gabel
überarbeiten lassen. Doch irgendwie bin ich nicht richtig zu recht gekommen.
In Hockenheim bei meinem letzten Renntraining bin ich besser klar
gekommen. Hab dann versucht etwas am Fahrwerk einzustellen und das viel zu
hohe Heck runter geschraubt, naja war irgendwie immer noch hoch. Bin den Tag
einfach mit den Einstellung zu Ende gefahren, denn das größere Problem an
Schnelligkeit zu Gewinnen, war die fehlende Streckenkenntnis. Meine
schnellste Zeit war laut Lap Timer eine 1.50 tief... schade was mit ner vier
nach der Minute wäre cooler.
Erich Freiberger und „Huby“ Hubertus Junker haben auch schön trainiert und
waren flott unterwegs.
Am Abend sind dann erst „DD“ Thomas Diehl und „Rio“ Uwe Reiße (Team: „Rio
Racing“) angereist, da beide schon öfter im Motopark Oscherseleben unterwegs
gewesen sind und aufs einschießen verzichtet haben.
Der GEC Renntag am Samstag war morgens und auch noch mittags sehr regnerisch.
Farmer hat das Zeittraining allein bewältigt und einen guten 29. Startplatz
eingefahren. Ich musste ihn etwas allein fahren lassen, da ich mich noch um
Regenreifen kümmern musste. Habe in der Zeit reifen aufziehen lassen und mein
Moped vom Öhlins Mann Fahrwerkstechnisch Röntgen lassen. Und siehe da, dass
Heck war immer noch zu hoch und die Gabel viel zu weich. Na jetzt war es
klar, warum ich nicht gut mit dem Moped klarkam.
Kurz vor Rennen hatte ich dann Regenreifen auf Felgen. Farmer fuhr vom 29.
Platz den Le-Mans-Start. Er war so clever und hatte direkt zwei Motorräder
dabei. Eins fürs trockene und das andere für nasse Fahrbahn. Farmer konnte
den Platz gut behaupten und fuhr sehr männlich im Regen.
Nach einer halben Stunde musste ich dann ran. Ich bin mit den neuen
Regenreifen sehr vorsichtig gefahren, da ich mit so was noch nie zu tun hatte
und dadurch planlos war, was damit geht. Bin dann einfach in etwa auch eine
halbe Std. gefahren und war froh als der Turn endlich um war. Die Strecke
wurde langsam trocken geblasen und es regnete nicht weiter. Framer ist dann
nochmals mit seinem Regenbike raus und ich anschließend mit trockenen
Brückensteinen. Hatte immer noch Probleme mit Fahrzeug und etwas mit der
Streckenkenntnis, doch nach und nach besserte sich das und als ich eigentlich
schon völlig alle war, also die Kraft am Ende und das Motorrad mit mir
gefahren ist, lief es auf einmal und ich hatte richtig Spaß. Habe dann eine
1:46 gepackt, wie geil ist das denn?
Farmer sein Gepimptes Motorrad für Trockenfahrten hatte inzwischen aufs Brett
geschissen. Er kam rein und meinte irgendwas sei mit dem Hinterreifen, dabei
hat er es verbluten lassen, überall war in selbiger Motorradfarbe gelbe
Kühlflüssigkeit. Wir konnten uns trotz des Verlustes eines Motorrades und
einen dadurch blöden Wechsel auf den 33. Platz von ca. sechzig Teams fahren.
Ich bin Absolut zufrieden mit diesem Ergebnis und hätte eigentlich nicht
gedacht, dass wir bzw. ich überhaupt so gut mitfahren konnte.
Jetzt hat sich gezeigt das die viele Vorbereitung an Bastelei und das Fahren
mit Gas links nicht ganz unsinnig ist. Ich hatte zum Schluss richtig Spaß und
habe in nächster Zeit vor noch weitere Rennen zu fahren.
Ich bedanke mich fürs Helfen mit Schrauberarbeiten und tausend fachen Räder
und Bremsscheiben tauschen.
John
Ergebnisse
und weitere Infos mit bald folgenden Bilder unter: powerfull.de
22.07.07
3.Bikerparty for handicapped people
19.06.2007
Rennvorbereitungen
Die Vorbereitung für
mein erstes Motorrad- Rennen, also Zweirad mit über 100 PS, nehme ich nun in
Angriff. Ich wollte versuchen den GEC (German Endurance Cup) Lauf in
Oschersleben am 28.07.07 als diesen ersten Rennversuch zu wagen. Zuvor wollte
ich aber lieber noch mal ein Renntraining auf dem Lausitzring fahren, um
sicher zu gehen, ob es denn überhaupt sinnvoll ist. Mir ist es auf jeden Fall
so sicher, dass ich Fahrwerksoptimierung in Form von Gabelumbau bei WP und
Federbein von Öhlins investiere. Leider habe ich noch keinen Teampartner für
das 3h Rennen gefunden, wenn es nicht in Oschersleben klappen sollte
vielleicht wann und wo anders :)
19.05.2007
100 years Tourist Trophy Isle of Man 1907-2007
Vorerst
einmal nur kurze Infos von mir, da Ergebnisse noch nicht online sind und
Fritz all meine Bilder und Videos auf seinem Laptop hat, der sich noch auf
dem Heimweg befindet.
Die wichtigste Meldung kann ich schon machen, dass die Jung heile geblieben
sind, was man von den Motorrädern nicht sagen kann, doch nicht durch Stürze.
Schöni hat seine Simone auf der Isle of Man zur Frau genommen und es wurde
schön gefeiert.
Fritz fuhr als erste deutscher Fahrer mit seiner R1 einen Schnitt von 120
mp/h (193.12 km/h) doch in diesem letzten Rennen is er leider durch
technischen defekt ausgefallen, die Schrauben vom Tank haben sich gelöst.
Ich fahr jetzt nen bisel Rad... Infos die Tage!
Ihr könnt euch schomal ein paar Videos von Markus anschauen, der Blocks von
der 100 jährigen Rennveranstaltung und dem ganzen drum her rum UND der
Hochzeit gedreht hat! www.vivalamopped.com
John
18.05.07
Irish Road Racing
Am
Mittwoch bin ich mit dem Flieger nach Belfast von dort aus via Bus nach
Portrush, wo Fritz mich anschießend von dort aus mit den schon anwesenden
Helfern Doris und Markus erst mal in einen Pup abgeholt haben um dort etwas
zu picken und ein frisch gezapftes Guinness zu trinken, wie es sich gehört.
Von Colerain aus nach Portrush fuhr der Bus auf der „Rennstrecke“, was ich
mit etwas Phantasie auch als solche gleich erkannt habe, denn wer beim
Marburger Lahnring Rennen am Start war, ahnt sofort was Straßenrennsport ist
und es war eigentlich schon fast zu leicht zu erkennen, da jeder vierte
Bordstein gegenüber „normalen Straßen“ weiß lackiert war, also ganz klar das
sind die „Curbs“ etwa 15cm hoch. Von der Streckenführung wurde mir auch
sofort klar, es wird mit hohen Geschwindigkeiten auf den laaangen Geraden
gefahren und dann durch engste Kurven mit ohne Auslaufszone die Waffe durch
gepresst.
Am Donnerstag hab ich für mich das erste, für diese Veranstaltung aber das 2.
Qualifing gesehen. Und ich muss sagen dort fahren echte Männer. Ich finde es
einfach nur spektakulär wie schnell die dort fahren...einfach NUR sehenswert.
Am Freitag war wieder ein Tag Pause zwischen den Renntagen bis Samstag für
das Rennen die Straßen („Rennstrecke“) wieder gesperrt wurden. In der Zeit konnten
beide Motorräder (Yamaha R1 `04; R6 `06) in aller Ruhe für die fünf
Rennen in der Fritz genannt hatte vorbereitet werden.
Samstag ging es dann gut vorbereitet als erstes mit der R1 zum ersten Rennen
der Superbike Klasse in die Vorstartzone, Reifen vorher schön gewärmt. Dann
wird eine warm up Runde gedreht, anschließend geht es dann mit dem Rennstart
aus der Vorstartzone aus ins Gruppen von ca. 25 Fahrern. Leider gab es bei
ersten Start schon einen schweren Crash in dem 6 Fahrer beteiligt waren, von denen
3 nicht mehr fahren konnten. Dann wurde nochmals das Startprozedere
durchgeführt. Endlich lief das Superbike- Rennen, doch nicht als zu lang,
denn schon in der zweiten Runde gab es einen schweren Sturz, so dass die
Rennleitung das Rennen abbrechen musste um auf zu räumen. Ich dachte
eigentlich die Jungs halten sich durch denn gefährlichere Straßenkurs etwas
zurück, doch ich glaube die halten einfach drauf....absoluter Wahnsinn und
großen Respekt von dieser Art von Rennen.
Die restlichen Läufe liefen ganz normal, auch mit weiteren Stürzen, aber ohne
Abbruch.
Im letzten Rennen (Ballymoney Council Supersport) ist was fast unfassbares
passiert und man kann wirklich NUR von glück sprechen, dass so wenig passiert
ist. In der warm up Runde wird genauso wie im Rennen in Gruppen mit geringen
Zeitabstand ca. 30 sec. gestartet und als die erste Gruppe unterwegs war hat
sich ein Frau gedacht sie müsste auf die andere Fahrbahnseite und hat
cleverer Weise denn schon vorbei gefahrenen Racer`n hinterher geschaut. Fritz
fuhr in diesem Moment im letzten Gang mit knapp 300 km/h die lange Gerade auf
der die Frau ihren Übergang machen wollte. Fritz konnte sie im letzten
Augenblick erkennen und zumindest ein wenig Ausweichen, was bei diesen
Geschwindigkeiten und der nicht besonders breiten Bahn überhaupt möglich ist.
Er erwischte die Frau mit seiner Schulter und dem Bein/Fuß, wobei er sich die
eigene Raste durch die hohen Kräfte die dort wirkten abgeknickt/getreten und
denn Auspuff eingedellt hat. Als Fritz in die Vorstartzone fuhr um den Start
zu fahren wurde er von einem Verantwortlichen angesprochen das Rennen doch
bitte nicht zu fahren. Wie sich später rausstellte war die gute Frau
betrunken und wurde direkt ins Gefängnis gesteckt, da sie keine größeren
Verletzungen von sich trug. Fritz hatte am nächsten Tag einen riesen
Bluterguss am rechten Oberarm und leichte beschwerden im rechten Bein/Fuß.
Beide können wirklich von Glück reden das es so Harmlos ausgegangen ist und
demnächst ein weiteres Mal Geburtstag feiern. Ich dachte zuvor wirklich
nicht, dass so ein scheiß überhaupt passieren kann, da haben die
Streckenposten echt gepennt.
Die Rennveranstaltung lief bis auf diese blöde Begegnung gut und ich danke im
Namen von Fritz für die hervorragende Hilfe von Doris und Markus. Ein Dank an
Euch.
Ich habe diese Rennveranstaltung genossen und wirklich gesehen was
Straßen-Rennsport bedeutet und freue mich darauf demnächst auf der Isle of
Man mehr davon zu sehen.