12.10.2010

Titel durch die richtige Taktik - Triple 1

lev pokal

Man muss nicht wissen dass es klappt, aber das Gefühl dafür haben, dass es nur so klappen kann. Intermot Köln 2010, hier wurde die 1. offizielle Weltmeisterschaft in der Elekrto Scooter und Light Electric Vehicle ausgetragen, die Tiebe organisierte.

Am Samstagnachmittag fand ein Zeittraining zur Scooter Meisterschaft statt und danach das Rennen über eine halbe Stunde.
Ich habe das Zeittraining nicht gesehen, aber zum Start war ich zum Glück rechtzeitige, um das Rennen vom Start an verfolgen zu können. Ich weiß leider nicht mehr genau aus welcher Position an, die Fahrer aus ins Rennen gegangen sind. Der Trainingsschnellste Franky Hofmann versorgte den Motor ordentlich mit Akkuleistung, setze sich spektakulär ab, aber konnte bei dem Tempo nicht sitzen bleiben, dies ist das einzige was man neben wimmernden Hinterreifen- Geräuschen aus der Entfernung hören konnte. Der rest des Feldes sortierte sich das bis dahin. Rio fuhr den gleichen Scooter, wie Franky, doch dagegen völlig unauffällig, doch zum Ende zeigte sich warum Rio nicht dies Tempo mitgegangen war, es schien als hätte er es schon einfach geahnt.
Diese unauffällige Zurückhaltung führte sicher zum Sieg, denn Franky´s Akku war leer und war raus und so führte es für Rio zum 1. Platz, dem 1. Weltmeistertitel, bei der 6. Weltmeisterschaft, dass kann Rio keiner mehr nehmen! Dies konnte man an seiner Körpersprache nicht anders deuten, als er stehend beide Arme nach oben risse, als er triumphierend über die Zielgerade mit seinem Vectrix Elektro- Roller fuhr.
Fritz und Huby fuhren auch in diesem Rennen mit sind aber Chancenlos aufgrund der Leistung ihres Untersatz gewesen.
Fritz fuhr mit Scooter Skillz auf den 4. Platz.


Da ich zuvor schon mit Huby zusammen auf der Rennstrecke trainiert hatte, war klar das ich mir irgendwas einfallen lassen musste, um das Rennen irgendwie zu gewinnen. Eigentlich war ich schon gut vorbereitet, da ich einige Kilometer durch die Stadt gejagt bin und zusammen mit dem Rennen zuvor am Freitag mit Grubenhund (Scooter) die Strecke und Gripniveau kannte.
Auf der Party an dem Samstagabend hat August, der schon einige Erfahrung mit Fahrradstraßenrenne gemacht hat mir genau erklärt, wie es so abläuft.

Dann war es soweit, es sollte langsam ernst werden. Ich stand in der Boxengase der Rennstrecke und war nicht ganz fit, obwohl ich zu manch anderen überhaupt nicht WM würdig gefeiert habe. Naja, wie auch immer ich musste schon eine Zeit fahren damit ich nicht total weit hinten stehen würde, aber ganz vorne bei einem Rennen vom einer Stunde länge, war ja klar, dass dies nicht in der ersten Kurve entschieden wird. So fuhr ich halbwegs schnell, aber mit noch einigem Reserven das Zeittraining.

Köln, Sonntag 14:50 Uhr bei herrlichen Sonnenschein und optimalen Verhältnissen ging es in die Startaufstellung zum Le Mans Start. Ich hatte diesmal ein echtes Grid Girl, das war schon echt WM… Sie hielt das Rad was und von der Firma Wheeler zu verfügung gestellt wurde für mich zum Start bereit.

Startschuss, 15:00 Uhr auf geht´s auf ´s Bike in die Klickerpedale und rum um den Kurs, zu den vorderen Konkurrenten aufschließen, die mir schon klar waren, natürlich Huby und Dennis Paus eine ehemaliger Europameisterschaftsteilnehmer, wo mir nicht klar war, wie fit er ist. Bis dahin habe ich auch nicht an einen Sieg geklaubt. Wir sind dann abwechselnd mit etwas über 30 km/h über die Strecke gestrampelt und konnte den Antrieb des Bikes, welches bei 25 km/h aufhörte mit zu beschleunigen, eigentlich kaum verspüren, daher war absolute Beinarbeit gefragt. Jeder von uns hatte die Pedalen mit Klicksystem moniert und ich welche halb so, wobei die normale Seite ganz gern beim zu frühen pedalieren laute Kratzgeräusche von sich gab.

So fuhren wir zusammen um den Kurs und konnte nach einiger Zeit und Runden Alex und Zauberlehrling wieder sehen. Aber uns ging es auch so, denn ein Fahrer mit einem Bike was bis 45 km/h mit geholfen hat, war bis dahin schon an uns vorbeigeflogen.
Dennis versuchte später zum Ende hin hinterher zu fahren und im Windschatten zu bleiben, aber kein Chance der war viel zu schnell.
15 min. vor Rennende, als beide etwas abgelenkt waren, durch trinken annehmen, habe ich die Situation ausgenutzt und meine schnellere Linie, die ich dem Roller Rennen zuvor zu verdanken hatte umgesetzt und konnte mich absetzten, dabei hatte ich in einer Situation richtig Glück, denn die Pedale hat mich fast in der langsamsten Kurve, wegen der Schräglage Ausgehbelt. Ich habe dann sofort ausgeklickt und bin die normale Seite der Pedale gefahren, um das Risiko eines Sturzes zu vermeiden und früheres strampelnd zu ermöglichen. Ich konnte bis zum Rennende ein höheres Tempo allein durchhalten und Dennis sogar noch überrunden. Auf der Geraden habe ich mich so klein wie möglich gemacht um dem recht starken Wind kaum Angriffsfläche zu bieten und in die Pedale getreten, wie ich nur konnte.
Ich wusste das irgendwann jemand versucht weg zu fahren, den eines habe ich gelernt: Ein Rennen ist ein Rennen! Und klar die Taktik, die richtige war entscheidend.

Doch wie ein WM Titel Gewinn hat es sich nicht so richtig angefühlt, aber eines kann auch mit keiner nehmen. Triple 1 - 1. WM für mich, bei der 1. LEV WM und dann 1.in der Klasse. Leider war nicht mehr ganz so viel Zuschauer, als den Tag zuvor an der Strecken die gejubelt haben. Vielleicht auch weil klar war, dass keine Feier ansteht, denn nur noch schnelles Abbauen zusammen räumen und nach Hause fahren.
Irgendwie muss ich die Party vielleicht noch nachholen, denn ich habe mir schon vorgestellt, dass solch eine nicht fehlen darf.
Alex gewann in ihrer Klasse ebenfalls einen WM Titel und der Zauberlehrling hat den besten Trick seines Lebens vollbracht. Echt guuut… das war WM Niveau!

 


21.09.09

 


02.09.09

T-Cup Finale dahlemer Binz

dahlemer binz

Flugplatz- Rennen ist wirklich was anders wie normale Rennstrecke, aber was nicht heißen soll, dass es weniger interessant wäre. Start und Landebahn, dass bedeutet einmal mit einer Schikane hin und rechts rum, danach auf der anderen Geraden zurück mit drei Schikanen und zum Schluss natürlich wieder rechts herum und fertig! So ist der Verlauf der Strecke und man denkt sofort jup ist einfach zu fahren, aber da täuscht man sich, da auch alle anderen es einfach haben sind tiefe Zeiten doppelt schwer. Für mich ging es leider im Uhrzeigersinn und damit nicht in meine Lieblingsrichtung bzw. Kurven und zu allem Überfluss Schikanen in denen man sau schnell die Richtung wechseln muss und daher etwas schmackes gefragt ist. Der Binz zählt daher nicht zu meinen Lieblingsstrecken.
Ich konnte trotzdem im ersten Rennen trotz loser Raste links, nur mit 4. Gang sogar noch auf den 17. Platz gelangen. im 2. Rennen unser überhaupt letzter Cup Lauf, der 10., ging es besser und ich erreichte mit Kampf und letzten Kräften den 12. Platz.
Die anschließende Abschlussparty hat mir den Rest gegeben, wie andere es ihren elektronischen Grubenhund angetan haben.

Ergebnisse


22.07.09

500km Hockenheim und T-Cup

Irgendwann kommt der Bericht ...

 

500km Hockenheim

ps tuner gp

Ergebnisse


08.07.09

T-Cup Oschersleben die 2.

sbk birthday party art motor o-leben

Für mich lief das Rennwochende nich besonders gut, da ich erst im Rennen auf flottere Rundnzeiten kam, doch dann war ich im 2. Rennlauf so außer Puste, dass ich wieder langsamer wurde. Dafür hat DD mit meiner Kamera auf seinem Heck (nach hinten ausgerichtet) mich lange gefilmt. Die Video's folgen... Fotos auch...

Ergebnisse, Fotos


10.06.09

T-Cup Schleizer Dreieck

Schleizer Dreieck

Am vergangen Wochenende fand bei durchwachsenen Wetter von Sonne bis Regen der 3. und 4. Lauf im Street Triple Cup statt.
Bald mehr...

Schleiz Regen

Ergebnisse:

Qualify

8:45

freies Training T-Cup

6 Jun

Qualify

11:30

1. Zeittraining T-Cup

6 Jun

Qualify

15:55

2. Zeittraining T-Cup

6 Jun

Race

17:55

Rennen 1 - T-Cup

6 Jun

Qualify

8:45

warm up T-Cup

7 Jun

Race

10:55

Rennen 2 - T-Cup

7 Jun

Race

11:15

Rennen 2 - T-Cup Re-Start

7 Jun

Qualify

1. + 2. ZT T-Cup

Race

Rennen 2 T-Cup

Fotos


09.06.09

Dreckfahrt mit RMZ 250 im Sand -left hand steering-

 


04.06.09


Fischtown 09

Fischtown 09


Ich war beim 52. Bremerhavener Fischereihafen Rennen mit dem T- Cup Motorrad am Start.
Hier erstmal ein Video vom freien Training in der Supersort Klasse 3.


 

Video's vom Rennen folgen!


Ergebnisse

Fotos und Fotos von Matze


25.05.09

300 curves of Gustav Havel 2009

horice

Ich habe beim traditionsreichen Straßenrennen in Horice (Tschechien) teilgenommen. Anfangs hatte ich bedenken und kein gutes Gefühl, doch als ich das Rennen gefahren bin, waren alle Zweifel weggezündet und es war einfach nur fantastisch!

Fotos


05.05.09

T-Cup O-Leben 09

vergangenes Wochenende fand "Die 1000 Berge Trophy" in Oschersleben statt.
 

Fahrerlager O-Leben T. Cup


Der Triumph Cup trainierte Freitagmorgen und nachmittags lief das erste Qualifying (Zeittraining). Im Training lief es zunächst nicht besonders gut für mich, da ich bisher auch noch nirgends testen konnte, war eigentlich schon fast klar, dass in O-Leben jede Menge Verbesserungsbasteleien (Fahrwerk, Sitzposition) auf mich warten.

Im ersten Qualifying ging es dann tatsächlich dadurch etwas besser. Am Samstagmorgen war dann das zweite Qualifying, vor den beiden Rennläufen. Leider war ich dort völlig unkonzentriert und zu allem Überfluss ist mir dann das Vorderrad weggerutscht. Ich bin sofort wieder aufgesprungen um nachzusehen, was ich zerstört habe. Der Schaden war wirklich sehr gering am Motorrad wenn man sich dagegen den Lederkombi angesehen hat, denn ich gerade einen Tag zu vor Nagelneu ausgepackt habe und jetzt 2 große Löcher im Ärmel hat. Ärgerlich, doch danach konnte ich wenigstens ein wenig locker fahren und ohne Nachteile durch den Sturz in die Rennen gehen.

t-cup-o-leben

Meine Startposition war die 12., aus der 3. Reihe, das heißt es waren zunächst mehr hinter mir wie vor mir, da 27. Starten in der Startaufstellung bei bestem Wetter standen. Nur leider konnte ich meine Startposition nicht vorerst behaupten und vom Gefühl würde ich sagen das bis in die erste Kurve über 10 an mir vorbeigeflogen sind, dabei hatte ich im Kopf, für mich schon die beste Starttaktik zurecht gelegt und wollte dort am liebsten die Plätze gut machen, die leider dort verloren gingen. Das Rennen wird aber nicht in der ersten Runde und schon gar nicht in der ersten Kurve entschieden und so habe ich mir nach und nach die anderen vor den ich schon stand wieder geschnappt, doch bis zum Rennende hin konnte ich nur zwei Plätze nach meiner Startposition hin wieder holen, also Platz 14. im ersten Lauf.

Im zweiten Lauf war es ganz klar mein Starttaktik besser umzusetzen und so war der Start zumindest vom Gefühl etwas besser als der erste, aber weil mich es so ärgerte hatte wieder einige Plätze schon gleich verloren zu haben, biss ich auf die Zähne und holte für meine Verhältnisse das best Möglichste aus Mensch und Maschine. Auf den Geraden, war es im 6. Gang im sehr windig, da die Triple im Cup ein fast unverkleidetes Motorrad mit einer Lampenverkleidung, die nur ansatzweise mit kleiner Scheibe ausgestattet ist, soll vor dem starken Fahrtwind bei über 200 km/h schützen. Ich habe mich so gut es ging dort hintergeklemmt und versucht im Windschatten des jeweils vor mir liegenden zu bleiben, doch vor lauter Ehrgeiz und schon einige hergebrannten Cupie’s (auf der Bremse oder in der triple links) war für mich niemand mehr in Aussicht, da die schellen schon viel mehr hinter mir waren, wie diese vor mir und an anderen hatte ich mich mit größten Mühen bereits vorbeigekämpft. Dann wurde auch schon die schwarz-weiß-karierte Flagge geschwenkt und der 2. Lauf war zum Glück vorbei, denn ich hätte vor Erschöpfung kaum noch eine weitere Runde fahren können. Es waren schon einige Starter, auch Überrundete  in der Boxengase und ich wusste wirklich nicht auf welchen Platz ich gelandet bin.

Bei der Siegerehrung gleich im Anschluss dachte ich höchstens den 15. Platz erreicht zu haben und mit Glück damit die ersten Pünktchen zu holen, doch es gelang mir vor lauter Überraschung sogar der 10. Platz im zweite Lauf, Top Ten, was will man mehr…? Freuen konnte ich mich aber nicht so richtig, da mich das Rennwochenende so geschlaucht hatte, so dass mir einfach Alles wehtat.

Sigerehrung O-Leben T.Cup

Ergebnis Lauf 1.
Ergebnis Lauf 2.

Ich hoffe das ich in Schleiz nächsten Monat beim 3. und 4. Lauf ein wenig lockerer drauf bin und darauf sitze, damit es Spaß macht, wie letztes Jahr mit meiner Dame dort.

Fotos


15.04.09

TRIUMPH WORLD Kassel stellt Cup-Racer vor

Das Team um den Triumph - und Suzuki - Händler Jochen Schlaak möchte sich am Samstag den 18.April auf dem Gelände des Thai- Restaurants Orchid Garden, Hessbergstraße1, Kassel/ Kirchditmold, ab 11h interessierten Bikern präsentieren.

Schlaak möchte den drei Teilnehmern, des in der letzten Saison neu ins Leben gerufenen Triumph Street Triple Cups mit seinem über 30 jährigen enormen Erfahrungsschatz mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zu den sechs Veranstaltungen, mit jeweils zwei Wertungsläufen, allesamt in Deutschland ausgetragen, werden die drei Hessen ihre brandneu auf dem Markt erschienenen Triumph Street Triple R- Modelle zum Einsatz bringen.

Der Saisonauftakt wird in Oschersleben, in der Motorsportarena in der Magdeburger Börde gelegen, am ersten Maiwochenende stattfinden.

 

Alle drei Racer stammen aus der Region.

Der Späteinsteiger im Rennsport, Thomas Diehl aus Borken, John Riedemann, ein besonders hervorzuhebender junger Mann, der sein Bike nur mit dem linken Arm steuern wird, da er durch einen Unfall keine andern Möglichkeiten hat, stammt aus Wabern. Fritz Spenner aus Kirchheim, der unter anderem einige Jahre mit Rennen in der Langstreckenweltmeisterschaft zubrachte, mehrere TT-Rennen auf der Isle of Man auf dem Buckel hat und im letzen Jahr den Triumph Street Triple Cup als dritter beendet hat, wird das Trio komplettieren.

Die Race- Bikes, die im Cup eingesetzte werden müssen, dürfen technisch nur wenig von der Serie abweichen und werden bei den Veranstaltungen streng kontrolliert. Es dürfen keinerlei Veränderungen am Motor, an der Einspritzung und Zündanlage vorgenommen werden. Lediglich fahrwerksseitig sind einige Eingriffe erlaubt. Die Scheinwerfer werden demontiert und eine kleine Verkleidung verhilft den naked Bikes zu etwas besseren aerodynamischen Werten. Dazu werden rennstreckentaugliche Reifen und eine etwas durchsatzfreudigere Auspuffanlage montiert.

So können die Kosten für die Teilnehmer im überschaubaren Rahmen von ca. 11000€ pro Fahrer für Fahrzeug, Nenngeld, Technik- u. Ausstattungspaket gehalten werden.

Trotz erstaunlicher schneller Rundenzeiten der Spitzenfahrer im letzten Jahr, steht für die meisten Beteiligten der Spaß im Vordergrund.

Zu der Teampräsentation werden die von Schlaaks Technikern präparierten britischen Bikes nebst ihren Fahrern vorgestellt. Das Team der Triumph Bike World mit seinen Fahrern steht an diesem Tag gern zu Fragen rund ums Thema Motorrad  und Racing zur Verfügung.


21.03.09

T-Cup

Die Cup Maschine steht in der Garage und wartet drauf artgerecht eingesetzt zu werden. Es scheint so als würde sie nicht mehr all zu lange warten müssen, denn der schon nicht mehr gern gesehen Winter ist wirklich gerade noch pünktlich, durch den Frühling vertrieben wurden. Ich hoffe es ist bald soweit…


18.01.09

Aufgeben gibt es nicht

Bericht über mich aus der lokalen Presse.

Extra Tip Bericht


26.12.08

Das Gas ist links!
Mover Magazin Ausgabe Dezember

mover magazin


30.10.08

das-gas-ist-links.de auf der Intermot 2008

Wir standen in der Halle 5.2

intermot 2008

intermot 2008

intermot 2008

So sah unserer Stand auf Der Intermot 2008 aus. Peggy aus dem Norden an mir dabei beigestanden.

intermot mover

intermot mover

Ich zu Besuch bei Mover in voller Kampf- Montur und dem Racing- Fön.

intermot mover

So wird der Fön bedient!

intermot rennen

Startaufstellung mit 35. Teams zum 4h (ähnlich wie ein) "Rennen"
Ich schieb gerdae auf den Kurs.

intermot rennen

Start! Ich steh ganz knapp ganz hinten, doch das sollte sich ändern!

intermot rennen

Die Geheimwaffe: Mokus hab ich mir mit ans Boot geholt oder er mich...?!?
Auf dem Bild ist auch sein vorerst eingesetztes Racinggerät zusehen.

intermot

Es gab ab und an Saftey Car Fasen.

intermot abends

Das "Rennen" lief bis in die Dunkelheit.

intermot ziel

Nach drei 50 min. Turms mit kurzen Tankstop, bin ich ohne Sturz ins Ziel gekommen.
Leider hatte Mokus noch eine Stuntshow und konnte mich nur Anfangs mit 2 Turns unterstützen.
Das war wirklich genug mit Fön im Kreis fahren für dies Wochenende, wenn nicht sogar für
das restliche Jahr :)

mokus john pokal

Mokus hollte mit mir den Pokal zum 19. Platz von 35. Startern.


16.08.08

Nun endlich hab ich es geschafft ein wenig zu aktuallisieren. Es ist viel passiert und ich hatte nicht immer Lust..ähh ne nee keine Zeit... alles aufzufrischen.
Kurz beschreib ich was ich letztens unternommen habe. Ganz riesig, ach eigentlich Mega...!!! Es geht langsam los. Marathon in Homberg zum Hessentag über 80km. Dort war es schön warm und eigentlich lief gut, die Vorbereitung auf den Höllen- Marathon! KIRCHZARTEN - ULTRA MARATHHON. 116km 3000HM der Wahnsinn schlecht hin, völlig irre wie es dort hoch, aber auch wieder runter ging. Nach 8 Std. bei ca. 32c° war ich einfach nur froh es durchgestanden zu haben.
Dann hab ich drei 2h Enduroeinsätze bei der GermanCrossCountry Serie gehabt. Walldorf, Mernes, Goldbach. Es lief immer besser, buis so gut das ich es selbst kaum glauben konnte und ich hab das Gefühl da geht noch mehr. Dann war ich mit der Straßenschleuder erst in O-Leben zum Renntraing und ein paar Wochen später am Sachsenring. Der Sachsenring ist wirklich ein richtig coole Rennstrecke, dort merkt man sofort das es Ein Moto GP Piste is. Hat richtig Spaß gemacht und ich hab zum ersten Mal es geschaftt einen frischen Vorderreifen vor dem Hinterreifen kaputt zu fahren. Klingt komisch... is aber so.
Demnächst etwas ausführlicher die Geschichten!

Bis dahin!

 


22.05.2008

Pfingsten in Bremerhaven

start fischtown open john 30 08


Alles verkauft, nur noch einen Wohnwagen Bj. 77 frisch vom Campingplatz Frielendorf, schnell einen frischen Tüvstempel draufgeklebt. Von Farmer die alte gelbe Honda und den Sprinter geborgt. Von Carmen die Triumph und von Wunderlich die BMW samt Werkstattmeister nach Bremerhaven, auf Hinnis Spielplatz für große Jungs gepackt.

Vereinfachte Anreise für John und DD. Die beiden in den 77er gesteckt, weil vorn im Sprinter ja die Maus, Carmen und der Reiter das Sitzgestühl belegten.

Matze, Paul und Thomas ( Wunderlichs Mann, eigens abgestellt für die Betreuung der BMW),waren schon vor Ort. Der Aufbau und das der Erfrischung dienliche Planquadrat, bestehend aus Plaste, Glas und Fluidum waren schnell erledigt. Zumal zu später Stund, noch Lars angeflogen kam und das Vorhaben redlich unterstützte.

Den Samstag nutzte John zum Langstreckentraining mit dem Rad. Seine EC Karte hat er auch noch grad ans Nordvolk gegeben um die strukturschwache Gegend, die seit Jahrhunderten von Fischfang, Prostitution und der Erpressung irakischer Reedereien lebt, wenigstens ein wenig zu stärken.

Farmer , Hanna, Martin Fernrohr, Thorsten, Theo und ihr Sohn reisten im Laufe des Wochenendes ebenfalls an. Wunderlich entsandt zur Verstärkung von Thomas, noch eine berittene Delegation seiner besten Kämpfer Richtung Fishtown.

So konnte im engsten Familienkreis das besinnliche Pfingstfest angegangen und gebührend gefeiert werden. Schon im Samstag regten sich erste Begierlichkeiten nach Carmens Aspirinvorrat.

Sonntag zum Training setzte ich erstmal Farmers alte gelbe Honda ein, um dann mit Triumpf und der BMW langsam nachzulegen. John, dessen Dame die Goltermänner in Pflege hatten, kam auf Anhieb mit den Zusatzadaptionen aus Vitus Händchen klar. Auch die Streckenführung, nicht gerade ein Quell der steten Entspannung, fand lobende Worte aus Johns Ansaugöffnung. Einzig einige Mitbewerber mussten aufgrund ihrer rohen Reiterkünste, etwas Kritik von John einstecken.

So ging der Tag seinem Ende entgegen und der Vorhof zur Hölle öffnete mit dem Einbruch der Finsternis seine Pforten.

Am Kampftag dann, waren alle Gewehre durchgeladen und der Blutdruck auf Vordermann gebracht.

Dame, Triumph und Klötenpony scharrten bereits frühmorgens etwas hyperaktiv mit den Pellen, Farmers alte Gelbe war raus aus dem Spiel, da sie nur zur Probefahrt mit nach Bremerhaven durfte. Farmer selbst, hatte ihr im letzten Sommer in Oschersleben die Flügel ihres Wasserpumpenrades gestutzt und sie stark zu schwitzen gebracht.

Der Tag wurde lustig. Die Rennen verliefen ohne ernste Verletzungen, unsere Truppe schlug sich sehr tapfer. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und das Volk an der Straße hatte seine Freude. Die Paparazzi verlangten nach aufsteigenden Vorderrädern, der Rennleiter verdammte dies und drohte mit Ausschluss. Gewheelt wurde von nun an im stillen Kämmerchen und hinter der Halle, wo der Spaßverderber des Volkes Freud nicht einsehen konnte.

Würze ins Geschehen brachten die zahlreich an der Strecke versammelten und in MO- Säcke versteckten Strohballen. Der ein oder andere trat dann und wann aus seiner angedachten Reihe einen Schritt vor und konnte die gewählte Linie der Reiter samt ihrer Pferde nachhaltig beeinflussen. Dem Klötenpony sprang der erste vors Rad. Dem Reiter wurde mulmig und er rechnete mit dem Schlimmsten.

Nichts geschah. Das Klötenpony zerteilte ihn einfach mit dem Vorderrad, als wenn er gar nicht dagewesen wär, machte so den Weg für das Hinterrad frei.

Was Das Klötenpony mit seinem Reiter erleben sollte, wollte die Dame dann auch der Triumpf gönnen.

In der Einführungsrunde zu letzte Lauf fuhren John auf seiner Dame vor der Triumpf und ihrem Reiter durch die schnelle Strohballenschikane hinter der Halle ( da wo der Rennleiter leider keine Wheelys sehen durfte).

Die Dame, hellwach und etwas durchtreiben, schaute sich kurz um, sah die Triumph dicht hinter ihr und erlaubte sich einen kleinen Schabernack. Sie streckte ihre rechte Fußraste kurz etwas weiter nach rechts und bekam so das Seil des Strohballens zu fassen. Zerrte ihn mit einem kleinen Ruck aus seiner angestammten Position in Richtung Triumphs Vorderrad. Diese aber pennte noch etwas tranig, nach einem langen Renntag erschöpft vor sich hin und konnte so die Gelegenheit nicht nutzen, die ihr die listige Dame bot. Sich mit einem Sprung in die Luft dem geneigten Zuschauer in ihr ganzen Größe zu zeigen, sich die Beine zu vertreten und eine saubere Landung zum Besten geben. Der Ballen verfehlte die gewählte Linie der Triumph nur knapp.

Das sollte besser gehen….

 

Nach dem Start sollte alles schön werden.

Die Triumph, nun mit der Verfolgung einiger Flüchtlinge beschäftigt, wieder hinter der Halle unterwegs, dort wo sie der Rennleiter nicht sehen konnte, schmiedete einen Plan. Was das Klötenpony konnte, wollte sie auch können.

Sie wollte auch durch einen Strohballen fahren, wollte nicht noch einmal die Gelegenheit verpassen, die ihr die Dame mit ihrem Schabernack gegeben hatte. Wollte auch hellwach sein, sich den Zuschauer zeigen, ihren Reiter fühlen lassen, dass sie auch ein lebhaftes Wesen in sich birgt.

Der Plan ging auf. Ihr Reiter lenkte sie zielsicher, immer noch mit der Verfolgung der Flüchtlinge beschäftigt, nun mit sehr geringem Abstand, auf die schnelle Strohballenschikane hinter der Halle zu. Sicher, mindestens zwei der Flüchtlinge nach der Schikane zu fangen.

Als die Flüchtlinge durch die Schikane geeilt waren, sich der Verlauf der Strecke des Reiters Augen offenbarte, erkannte er das Spiel der Triumph. Unbeirrbar hatte sich die Triumph, klammheimlich und in aller Ruhe den letzten Strohballen am Schikanenausgang zum Ziel genommen. Sie wollte auch so sein, wie das Klötenpony und nun durfte sie. Der Reiter war überrascht und lies den Dingen ihren Lauf. Er nahm seine Rolle als Passagier an. Ihm war schnell klar, dass er die Triumph nun einfach machen lassen musste. Der Reiter dachte es wird so ähnlich werden, wie es für ihn bei dem Ritt durch den Ballen mit dem Klötenpony war und war vorbereitet.

Die Triumph überraschte ihn aber freudig, es wurde schöner. Sie hüpfte mit dem Reiter fast so hoch in den Himmel, wie es den Reiter einst geschleudert hat, als er mit dem Fön für die 24h vom Harzring üben wollte.

Die Triumph zeigte sich den anwesenden nordischen Motorsportfreunden in all ihrer Größe und Schönheit. Alle, sogar der Rennleiter, wenn er in ihre Richtung geschaut hätte, hätte sie über dem Hallendach in die Luft springen sehen.

Dem Reiter wurde just in dieser noch ruhige Flugphase, aber in Erwartung der ungewissen Landung dann doch mulmig. Er freute sich zwar darauf, vergaß aber vor Aufregung, dass hinter ihm noch ein weiterer Reiter nur darauf wartete, ihn selbst zu fangen. Vergaß während des schönen Fluges einen Gang runter zu schalten, um sich nach der Landung dem Angriff des verfolgenden Reiters zu erwehren.

Die Landung war des Reiters Sache nicht. Er musste in der Endphase des Fluges feststellen, dass er darauf keinen Einfluss nehmen durfte. Die Triumph lies es einfach nicht zu. Sie wollte es alleine machen. Genau so wie das Klötenpony.

Erst als wieder fester Boden unter des Reiters Füßen war, der Verfolger den Reiter samt Triumph gefangen hatte, konnte sich der Reiter aus seiner Fluglethargie reißen und wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. Die Gänge sortieren und sich mit der Verfolgung eines weiteren Flüchtlings mehr befassen.

 
Schöne Pfingsten

Der Reiter

 


22.05.08

Schleizer Dreieck Natürlich Schön

schleizer dreieck 08

Zum zweiten Mal durfte ich nun eine Naturrennstrecke fahren, dies Mal die älteste Naturrennstrecke Deutschlands (seit 1923) ,die eigentlich zum Teil als öffentliche Verkehrsweg getarnt ist. Doch die Kurbs, wenige Kiesbetten und fast keine Fahrbahnmarkierungen verraten den Kurs, der sich vor keinem zu verstecken brauch. Ein paar Facts: 3,8 km  Steckenlänge, 14 Kurven und 44 Höhen Meter Unterschied, den man deutlich spürt. Es ist sogar, was mir zu gute kommt, ein Linkskurs, da ich mich dort tiefer wage wie auf der rechten Seite. Denn bei der „Gesunden“ Seite tuts nich so weh.

Ich werde mich kurz fassen, obwohl ich genug Eindrücke/Erfahrung  von/auf der Strecke für mich Gewinnen konnte und diese mit Sicherheit eine ausführliche Beschreibung verdient hätte.

So nun hab ich zum ersten Mal meine neue Kupplung, die mit dem Schalhebel verbunden ist und bei jeden herunter Schalten die Kupplung zieht, getestet. Vorerst war es recht schwierig mit dieser an zufahren, denn mit ein Motorradstiefel ist man doch eher etwas grobmotorisch. Ich also ein wenig schiss gehabt das Moped im Fahrerlager weg zu klatschen, aus folgenden Grund. Da die Kupplung jetzt nur noch mit dem linken Fuß zu „ziehen“ geht ist es wirklich problematisch, wenn man diesen Abstellen muss, wenn man zum Beispiel bei ganz langsamer Fahrt nach links zu kippen droht. Zum Glück ist diese Situation nie aufgetreten, da ich schon früh genug in den Neutralen Gang geschaltet habe und manchmal lieber geschoben hab, bevor ich mir die Blöße gegeben hätte J
Gut das Anfahren ist nicht das A und O beim Kringelfahren und dort hat die Konstruktion, die mir die Firma Motorradtechnik Goltermann aus Eisenach gebastelt hat hervorragend funktioniert.

Der Kurs bietet wirklich fast Alles was man sich so wünscht. Angefangen mit einen Linksknick bei voller Schräglage wo man nur den Horizont sieht wenn man in diesen Einbiegt. Leichtes Kurvengeschlängel berg ab, dann hartes Zangel abwärts vor einem schön breiten 90 Grad Linksknick. Direkt darauf folgend eine Rechts- Links- Schikane mit leichten Anstieg und etwas welligen Belag, was das Rausbeschleunigen aus dieser Ecke noch interessanter macht.
Dort gilt früh aufzuziehen und einzunieten und es versuchen dabei zu belassen, doch zum Wechsel von der schnellen Rechts in die Links Kurve die im Scheitelpunkt wieder aufwärts führt, galt für mich einen Moment Gas wech und auf die andere Seite werfen, was ein Kraftaufwand... geschafft (beim letzten Turn bei voller Motivation und dem versuch die Zeit zu drücken, denn es lief jetzt richtig schön, stand ich kurz vorm botanischem Game Over, doch meine langjährigen Dreckfahrten habe mir in brenzlichen Situationen immer gelehrt schön locker bleiben und nichts anders versuchen, was du nicht normal auch tun würdest, also von 200 erstmal etwas abgebremst geschaut wer noch so unterwegs ist und ganz cool (oder wenigstens so getan) wieder zurück auf die Strecke), umgelegt und sofort hart einnieten.
Berg hoch in einer Rechts in der ich einfach jedes Mal zu  früh den Anger geworfen habe und dann zugegeben, leider etwas rollen musste, bevor es richtig schön steil links ums Ecke ging. Meine persönliche Lieblingskurve (hier muss wohl der Hinterreifen im Fahrerlager Freens Worte gelauscht haben: Dreh durch du Sau!!! Ich konnte es ihm aber im letzten Moment noch ausreden und er lief sofort in seine Linie zurück, was mich so sehr überrascht, dass ich spontan Aufstehen musste), wobei sich kurz darauf voller stolz getränkt wegen meines digitalen Aufziehen der Drosselklappen und der vollen eingespritzten Ladung Treibstoff meine nun in weiß gekleidet Dame sich in voller aufgestellten Größe Präsentierte. Für einen kurzen Moment waren wir im siebten Himmel, doch ich wollte diese Gefühl nicht zu weit ausleben, denn wer hoch hinaus will, kann tief fallen.
Jetzt wieder sauberes Zangel vor der letzten Rechts- Links- Ecke bevor es auf Start und Ziel geht, hier ists wichtig recht früh das Moped relativ gerade zu stellen, früh aufziehen und hoffen auf der aufsteigenden Geraden nicht zu verhungern oder gefressen zu werden.

So hab ich die Runde in Schleiz erlebt. Macht richtig Spaß und ist schön Abwechslungsreich. Hoffentlich komme ich noch mal in den Genuss dort aufzuzünden.

 


16.03.08

Fahrwerksoptimierung?

Bin mit der Suzi im Gelände schon einigermaßen gut klar gekommen, also den umständen entsprechend, doch die Gabel schlugt kaum harte Schläge und macht mir es dadurch natürlich nicht leichterer mit einem Arm dies alles abzufangen, also hab ich meine Federelemte zusammen mit Rio’s in einen Karton zum Fahrwerksmenschen geschickt, damit er sich die Sache mal ansieht und auch gleich die immer wieder undicht werdenden Gabel dichtet.
Letzte Woche hab ich Gabel und Federbein wieder und direkt eingebaut, doch hängt ja schlimmer vorn wie zuvor, naja muss ich sicherlich noch einfahren, dachte ich. Es wurden vorn und hinten Federn getauscht, da die originalen für ein höheres Fahrergewicht bestimmt waren. Mittlerweile hab ich schon etwas gefahren und das Fahrwerk auch eingestellt, aber irgendwie komm ich nich mit hin :(
Ich werde demnächst zum Fahrwerksmensch fahren und ich ihn mal das Gesamte Moped anschauen lassen, denn da stimmt irgendwas nicht.

 


10.12.2007

Offroad- Sport ist ein Harter

Den Dreckspritzer hab ich mittlerweile schon etwas bewegt und mehr oder minder Spaß gehabt.
Motorradtechnik Goltermann hat mir die RMZ für mich richtig gut umgebaut.
Von der Firma 2WD TwoWheelDistrubtion hab ich eine Rekluse Automatik-Kupplung und eine Bremsamatur (Links), die eigentlich für die Hinterradbremse verwendet wird bestellt.
Die Goltermänner haben mir in Winedeseile den Crosser umgebaut und ich bin gleich in Eisenach beim Abholen etwas im Wald unterwgs gewesen, um zu testen. Der erste Eindruck war: Super geile es funktioniert. Ein Großer Dank von mir an die Goltermänner!

2WD

Dann hab ich mich zu Haus am folgenden Wochenende etwas in einer Sandgrube ausgelassen und mich anschließend auf ein ehemaliges Bundeswehgelände gewagt, wo ich mich leider etwas fest gefahren hab und keine richtige Power hatte um dat Moped wieder auf den rechten Weg zu bringen. Der zweite Ausflug auf einer offizielle Crossstrecke war nicht viel besser…. Ich sag nur halbe Runde, dann hab ich Rot gesehen.
Die Technik funktioniert einwandfrei, es fällt einfach mehr Übung unter diesen Umständen mit left hand steering.

Ich werde weiter Berichten…

 


15.10.2007

Dreckspritzer

rmz

Habe mir nun ein Moped (Suzkui RMZ 250 K7) für den Dreck gekauft, um den Dreck schön fliegen zu lassen. Nun muss ich noch einige Umbauten/Reperaturen durchführen und dann werde ich versuchen es hinzubekommen.

 


10.10.2007

Road Racing in Deutschland

frohbueg

Ein wirkliche Straßenrennen in Frohburg, geil dass es so was gibt.
Fritz und Freundin sind Freitags mit LKW nach Frohburg los geschossen, um am selbigen Tag schon alles für die Rennen Samstag und Sonntag Startklar zu machen. Im LKW waren auch Rio’s und mein Moped, die dann schon unter dem Pavillon standen als wir spät abends in Frohburg nach noch kurzer Trainingsrunde mit meinem schweren Beamer standen. Samstag früh Morgens bin ich los um Papierkram und Abnahme zu erledigen, leider wurde mir dann ein riesiger Batzen Arbeit von der Technischen Abnahme gemacht, damit ich auch sicher mitfahren kann. Damit hatte ich Fritz seinen lockeren Start in dem Morgen und ganz gelassene Stimmung vor den Qualifing schwer verdorben. Zumal die Strecke nass war, musste noch Regenreifen rein und damit hab ich alle Anwesenden mit meiner nicht Vorarbeitung ins schwitzen gebracht, was mir furchtbar leid tut und ich mich in diesem Zuge für die zügige Bastelei an der LinksGasWaffe bedanken möchte. Zumindest waren jetzt alle schön Aufgewärmt :-)
Da ich in der Nacht den 3er schon um den Kurs gescheucht hatte, war mir klar das dieser schnell gefahren wird, aber mir war noch nicht so klar, dass dieser sau schnell gefahren wird. Die Fahrbahnmarkierungen und der meist starke Wind ließen mir die ersten paar Runden, es nicht wie eine lockere Sonntagsfahrt vorkommen. Doch musste ja jeder mit den Verhältnisse klar kommen. Im zweiten und letzten Zeittraining war die Strecke schon fast abgetrocknet, da wurde dann schon etwas Gas geben, aber es regnete wieder leicht und ich war sehr froh es nicht vorzeitig geschafft zu haben meine Räder zu wechseln. Dann gab es schon nach der dritten oder vierten Runde einen Abbruch, wegen einem Sturz. Eigentlich dachten wir es sei gelaufen, doch dann wurde etwa 15 min. später wieder zum Zeittraining aufgerufen... ich weiß nich was Fritz und Rio für Reifen drauf hatten, doch ich lag dann leider mit den Regenreifen in der Reifenfrage total daneben, Strecke war mittlerweile völlig trocken, wie sich rausstellte einige andere auch. Ich konnte mich qualifizieren und war sogar in der vorletzten Startreihe... super besser wie letztes Rennen und diesmal war sogar internationale Konkurrenz aus Irland hinter mir.
Dies hab ich sogar ohne meinen neuen Handschuh- Prototyp hinbekommen, da ich diese verflixte Ding einfach nich anbekommen habe, der im Rennen dann quasi die Geheimwaffe seien sollte.
Bei Fritz lief es am besten, er landete auf dem 7. Platz bei der Startaufstellung, Rio hatte ne total wilde Reifenauswahl getroffen und lag in greifbarer Nähe vor mir, na ja immerhin noch 4 Sekunden von der Rundenzeit entfernt, also nicht unbedingt greifbar, wie sich im Rennen dann zeigte.
Fritz hatte an diesem Tag seine erstes Rennen in der Superbike Klasse bei dem er mittelmäßig Abschnitt... Mittlerweile haben die meisten einfach mehr Druck im Kessel. Und gerade auf diesem Kurs ist ein Fetterer Motor einem guten Fahrwerk vorzuziehen. Er landete auf dem 16. Platz... 1:43’er Zeit.

Sonntag war alles mit der warmen Morgensonne und besten Wetter gerettet... Gott sei Dank.
Die Rennvorbereitung hatte sogar ich schon an Vortag getroffen und jeder von uns konnte ruhig das erste Supersport Rennen um neun Uhr antreten. Obwohl es früh los ging waren schon einige Zuschauer an Streckenrad und im Fahrerlager.
Ich bin die Einführungsrunde recht zügig gefahren, genauso wie den Probestart, um die Reifen warm zu behalten und dann versuchen einige vor der ersten Kurve auszubremsen. Doch mein Start war zu schlecht und konnte gerade so meinen Startplatz halten. Rio kam besser weg und war schön innen um einige vor der ersten Kurve zu schnappen, doch als ich gesehen habe wie dicht sich das Feld in die erste Links einordnete hätte Rio schon so Dicke Eier dafür gebraucht, dass wir vorher den Tank hätten einbeulen müssen, damit er überhaupt sitzen kann….. :-D  So war zwischen ihm und mir ein Motorrad. Ich hab mir Mühe gegeben und hab schon in der nächsten engen Links mein Knie am Boden, dass ich das Bein schreckhaft rangezogen habe. Gibt es doch nicht... in Most bei der Brutalen Grip Strecke musste ich es fast ausstrecken um zu schleifen, doch hier fuhr ich direkt einfach schön schräg.
Ich fühlte mich auch besser, denn die Handschuh Geheimwaffe war im Einsatz. Nur in der Schikane hab ich einige Meter zu Rio hin verloren, hab erst später rausbekommen, wie man diese am besten fährt. Rio wurde dann auch schneller wie ich, was man später in der Ergebnisliste sehen konnte. Es trennten uns 6 Sekunden von unserer jeweils schnellsten Rundenzeit. Nur wurde ich leider in den letzten Runden überrundet, auch von Fritz der auf den 10. Platz fuhr.
Zum Glück war zum nächsten SSP Rennen das um 16 Uhr startete eine schöne lange Pause, die ich auch unbedingt nötig hatte, denn auf der schnellen geraden mit der eigentlich sechsten Gang Kurve hab ich mich sehr abgemüht die Honda im fünften dadurch zu manövrieren.

Fritz konnte sich nicht ganz so lange Ausruhen und musste um 13 Uhr auf die R1 um damit sein 2. Superbike Rennen zu bestreiten. Ich konnte das Rennen wunderbar vom Streckrand aus beobachten und Bilder/Videos machen. Leider ist seine R1 nicht mehr die aktuellste und ich konnte gut sehen, wie sich die neueren 100er einfach auf der Geraden vorbei geschoben.
Genauso ging es mir mit der 600er.
Die Strecke verlangt einfach einen Fetten Motor da es auf dem schnellsten Stück auch noch etwas Berg auf geht.
Fritz konnte sich gegenüber dem ersten Rennen auf den 12. Platz verbessern und fuhr seine schnellste Runde mit einer tiefen 1:42.

Zum zweiten Rennen der Supersport Klasse wurde aufgerufen und ich hatte mich schon früh bereit gemacht. Bei diesem Lauf konnte ich mich durch einen besseren Start direkt hinter Rio setzten und ich wollte diesmal versuchen dran zu bleiben, doch in der zweiten langsamen links hab ich mich total verschalten und gleich schossen drei Piloten an mir vorbei. So ein Mist, nun war ich letzter, aber egal sind wenigsten Leute vor mir zum Überholen :-). Ich bin quasi einige Runden für mich allein gefahren, was eigentlich gar nicht verkehrt war, da ich so langsam Verstand die Strecke schneller zu fahren. Als ich dann am vorletzten dran war viel es mir nicht schwer mich vorbeizubremsen, nur ich war leider viel zu unkonsentriert und habe diesen Platz durch wiederholtes verschalten wieder verloren. Meistens bin ich beim Kurvenausgang im falschen Gang, da ich nicht schnell genug beim Abbremsen mit dem Trickshifter runterschalten kann.
Nein, Schande über mich...Letzter...heul
Meine beste Rundenzeit war eine 1:53 und mein Abstand zu Rio ist um 1 Sekunde geschmolzen, der aber einige Plätze vor mir ins Ziel kam. Fritz seine R6 erlitt den zweiten kapitalen Motorschaden in diesem Jahr und schied  aus.
Hauptsache alle sind in einem Stück wieder Heimgekommen.
Mein Prototyp Handschuh hat sich bewährt und ich konnte meine CBR damit schön durch die Kehren bewegen, die schnelle Links mit etwas Hilfe durch die Beine, die ich wie ein Segel eingesetzt habe.

John

 


13.09.2007

Autodrom Most

ssp-most

Am Donnerstag Abend bin ich zusammen mit Fritz, der Farmer seinen Planwagen pilotierte nach Tschechien gezuckelt um Freitag Renntraining und Supersport Rennen zu peitschen, genauso wie Samstag. Leider blieb der LKW in Kirchheim, da er auf dem Autobahnenfest mit Motorrad Hofmann Werbung Posen sollte.
Genau vor der Grenze sind wir auf Erich aufgelaufen, der mit seiner Kilo K5 auf dem Hänger und mit seinem davor gespannten Kombi, der ein selbst gezauberten Nummernschild erhalten hatte, da das richtige nicht mehr dran bleiben wollte, etwas Bange, dass der Aufmerksame Zöllner es nicht sieht.
Wir standen genau dahinter und konnten gut beobachten das der Aufmerksame Zöllner, wohl beim Lehrgang richtige und falsche Nummernschilder erkennen nicht teilgenommen hat und uns kaum das Lachen verkneifen konnten, als sein tschechischer Kollege schon zu uns rüber schielte.
Doch es ging ohne Probleme zügig über die Grenze.
In Tschechien angekommen haben wir beim erst größeren Fitschi Markt angelegt und uns mit „Stahlrohrrahmen“ Staropramen (Bier) versorgt, um sich gut für die Männerkurve nach Start/Ziel vorzubereiten, von der ich bis zu diesem Zeitpunkt nur gehört hatte.
Am Autodrom angekommen haben wir die Box eingeräumt und  zusammen mit Otzi und seiner Freundin , Huby und Mechaniker, uns dran gemacht, die wenn wir die Kästen gestapelt hätte bis unter die Decke gereicht hätten, weg zu machen.... Vorbereitung für die schnelle links.
Am nächsten Tag war ich schon schön früh wach, da es sich im Planwagen nicht ganz so gut schlafen ließ, weil der kalte Winde durchpfiff. Nach kurzem Frühstück ging es zum Anmeldekram und Facherbesprechung, danach in das Kombi. Als ich zum ersten mal um den Kurs bin, wurde mir klar warum Männerkurve... sauschnell und dann am besten nicht zu weit raus kommen, also schräg fahren und dabei auf keinen Fall abfliegen, da man sonst bis in den Badesee nähe des Atomkraftwerks rutscht.... lieber nich. Deshalb muss man wie ein Mann am Lenker reißen, damit man im sechsten Gang das Moped in die Kurve zwingt.
Die Strecke ist sehr interessant und macht riesig Spaß.
An den Zeiten hab ich schon gesehen, dass fast alle schneller waren und ich nur drauf gehofft habe, die Qualifing fürs Supersport- Rennen schaffe. Hab dies geschafft und bin dann als dritt letzter an den Start gegangen. Das Rennen ging über 15 min. + 2 Runden. Komisch wie lang einen das vorkommen kann. Ich war zum Schluss total platt und war froh dass ich ins Ziel gekommen bin ohne einen Platz einzubüßen. Ich wurde aber leider noch, vom auf dem Platz 11. liegenden überrundet... heul. Fritz war einer der ersten die mich demoralisiert haben und landete auf dem 3. Platz. Meine Bestzeit war bis dahin eine 1:52. Die Spitze fuhr unter 1:40.
Nebenan in der Box hab ich bemerkt, dass noch jemand mit Handicap unterwegs ist und später auf der Ergebnisliste, ihn ein Platz vor mir entdeckt. Er hat die linke Hand verloren und fast die hälfte des Unterarms. Um zu pressen hat er ein Prothese mit der er sich mit dem Gegenstück, was am linken Lenker befestigt ist eingerastet. Diese Variante ist richtig gut gemacht und er kann Super damit arbeiten, was bei meiner Variante nicht ganz der Fall ist... nur leider kann ich dies nicht für mich Nachbauen, da ich die Hand noch dran hab und dafür nicht abscheiden möchte :-)
Für den nächsten Tag hab ich mir vorgenommen unter 1:50 zu fahren und denn anderen Handicap- Rider weg zu machen und nicht überrundet zu werden.
Also hab ich mir ordentlich Stahlrohrrahmen reingekippt um für den nächsten Tag schön locker zu werden.
Huby fuhr im R1 Cup.
Erich hat seinen Kilo im dritten Turn nicht mehr allein um den Kurs gekriegt, aber ihn trifft kein Schuld, Vorderrad eingeklappt. Also war er wie wild am basteln, damit der Ofen wieder feuern konnte.
Otzi, der zum ersten Mal seine neue gebrauchte CBR 600 RR richtig fuhr, wurde erst mal durch technische defekte, schlechte Vorbereitung und beschissenen Reifen geplagt und war fast nur am schrauben.

Am nächsten lief es schon besser und ich hab mich getraut an manchen Ecke Vollgas zu geben, wie es sich gehört und den Motor ausdrehen lassen, also hat sich schon schneller angefüllt. Mit dem Trickshifter hat die Schalterei eigentlich Super hingehauen, außer dass manchmal der Gang rausgeflogen ist oder es ein wenig geklackert hat, doch das war mit Sicherheit ein Bedienungsfehler, da diese Probleme nur Aufgetreten sind, als ich mich vor Erschöpfung einfach nur noch festgeklammert habe.
Das zweite SSP- Rennen stand an und ich starte wie das letzte aus der letzten Reihe. Ich bin ganz rechts an der Box lang gefahren und konnte schon vor der Männerkurve wirklich einige schnappen. Außen und beim Reinbremsen in die erste enge links konnte ich wieder einige wegmachen. Da dachte ich schon geil jetzt läuft’s und ich hol mir nach und nach noch einige. In der ersten Runde war ich noch schneller als die direkt vor mir liegenden und in der zweiten (meiner überhaupt schnellsten),  wollte ich dann Anfangen die ersten zu holen aber ab da war das Pulver schon verschossen und ich merkte, dass es einfach nicht mehr ging. Alle Plätze die ich am Start gut gemacht hatte, musste ich nun Machtlos wieder hergeben. Ich wurde auch wieder überrundet und den Handicap- Rider konnte ich auch nicht halten... hab mich einfacher nur noch ins Ziel geschleppt. Das einzigste was ich mir vorgenommen hatte und auch halten konnte, war unter 1:50 zu fahren, mit einer 1:48. Damit war ich 10 Sekunden langsamer wie Fritz, der sich wieder den dritten Platz sicherte.
Erich fuhr Super Stock- Rennen und etablierte sich im Mittelfeld.
Otzi konnte den ganzen Tag schön seine RR schruppen.
Huby fuhr das 2. R1 Cup Rennen mit.
Ich hatte schön Spaß am Fahren auf der Rennstrecke in Most und werde nun mein Moped etwas lackieren, mir was mit einer anderen Bandage oder ähnlichen für die Hand einfallen lassen und einfach versuchen schnell zu werden. Auf jeden Fall mehr und länger fahren, damit ich lockerer auf dem Bike sitze.

John


23.08.07

Enduro/Motocross Wiedereinstieg....?

erzberg

Ich versuche es in den Enduro- und Motocross- Sport, also Dreck und Dreckfahrzeug hoch und weit fliegen zu lassen, wieder einzusteigen. Zu dem Wiedereinstiegsversuch hat mich zuerst ein Motocrosser aus Belgien Benoit Pauwels gebracht. Er fährt wirklich einhändig, da er seinen linken Arm mit 12 Jahren verloren hat. Ich hatte davon schon gehört, das es jemand gäbe der mit einem Arm Motocross fährt, wie mir ein bekannter Handicap Umbauten für Motorräder Händler erzählte, bei dem ich auch für meinen eigenen Umbau Teile gekauft habe. Nur ich dachte er schafft es gerade so um den Kurs zu kommen, doch weit weit gefehlt.... seht selbst!:
Mister Motocross!
www.mxworld.be

Auf diesen Link bin ich gestoßen, da ich schauen wollte ob Rekluse vielleicht mittlerweile eine Automatische Kupplung für Straßenspotmotorräder entwickelt hat, da ich mit meinem Trickshifter noch nicht ganz zu Frieden war, was ich aber jetzt im Griff haben müsste und es also funktioniert. Leider haben die Jungs von Rekluse noch nichts für Road Racing. Dann bin ich auf den Link, der auf der Startseite zu finden ist gestoßen. Ich war sofort begeistert und konnte es gut verstehen warum er es macht, aber nicht, wie. Es ist die absolute Begeisterung für diesen Sport die ihn dazu bringt, eigentlich unglaubliches zu leisten. Ich bin schon vor dem Unfall mit zwei Gesunden Armen bei verzwickten Situation (Vorderrad-Landungen und tiefe Schlaglöcher) fast vom Gaul geflogen, weil ich mich nicht halten konnte. Auf der Motorrad Messe in Köln, wo ich beim Testfahrgelände mitgeholfen habe, die ein oder andere Enduro versucht leicht zu bewegen und schon bei kleinsten Hubel große Probleme. Daher dachte ich es sei nicht möglich wieder in den Geländesport einzusteigen. Auf der Messe bin ich Rollerrennen gefahren (2. Platz in der Klasse) und wollte in der Richtung mehr machen.

Ich habe dann weiter in web nach Benoit Pauwels gegoogelt und eine kurze Geschichte zu ihm und seinem liebsten Hobby gefunden:
www.mxlarge.com

In diesem Bericht hab ich gelesen, dass er vor hat in America bei den Extremity Games zu fahren. Aha, also gibt es noch mehr solcher verrückten... cool. Bin dann auf die Seite der Extremity Games geangen:
www.extremitygames.com

Tatsächlich gibt es eine Menge Leute die Trotz ihrer Behinderung den Sport ausüben an dem sie Spaß haben und darin sogar besser sind, wie sehr viele Menschen ohne Einschrägungen. Ich war sofort fasziniert davon, was die dort machen und das sie es machen... eine kleine Olympiade.

Als ich diese Seiten gesehen habe und mittlerweile schon recht gut mit dem MTB unterwegs bin hab ich mir gedacht wieder nen Dreckspritzer zu bewegen. Fritz seine Salle Dalle Valle KTM durfte ich ein wenig durch den Wald jagen und hatte richtig Freude daran zu sehen, dass es viel besser klappt, wie ich vermutet hatte. Nun bin ich am Überlegen was ich mir für ein Moped zulege. Es soll auf jeden Fall eine Enduro sein.

John

 


30.07.07

5. GEC Lauf in Oschersleben

farmer

john

Unter dem Teamname „Motorrad Hofmann & das-gas-ist-links.de“ haben „Farmer“ Walter Hofmann, der sich zum Glück von seinem Motorradbauchladen in Roßach (Niederaula) kurze Zeit trennen konnte und ich John Riedemann das 4h Rennen in O-Leben bestritten.

Donnerstag angereist und alles Startklar gemacht, um schon Freitag frühs den Kurs etwas kennen zu lernen. Farmer hat in vor zwei Jahren schon unsicher gemacht und war mit drei Turns ab Mittags bedient genug. Im ersten Turn war es noch nass und ich bin nur kurz für drei Runden draußen gewesen um überhaupt zu sehen, wo es lang geht. Den zweiten habe ich komplett genutzt und es war nun schon fast trocken. Im dritten war alles abgetrocknet und man konnte schon richtig Gas geben, was ich auf der Gegengerade direkt versucht habe umzusetzen, doch ich konnte leider irgendwie nicht mehr einlenken. Es ging dann leider für mich durch den Dreck, was ich leider nicht ganz gepackte und meine CBR samt Kopf in den Kies stecken musste.
Fritz hat das auf einer  anderen Ecke der Strecke (letzte Kurve Start/Ziel) vorgemacht, nur ist er in eine fiese Falle getapst. Fritz hat schon sehr viel auf dem Kurs in O-Leben bei 24h Rennen verbracht und kennt fast jeden Quadrat Zentimeter der Strecke und nutzt auch fast jeden um schön rum schießen zu können, doch das neben den Curbs die früheren grün gestrichenen Betonfleckchen durch Kunstrasen ersetzt wurde, wusste bis dahin keiner von uns. Leider hat er sich dabei die Rippen so stark deformiert, dass er nachdem seine R1 wieder hergerichtet war und er wieder Zeiten brennen wollte der Schmerz zu groß war um zu pressen.
Farmer hat im vierten Turn (seinen ersten) eine weitere Furche in den Kies gezogen (direkt neben meine), doch er hat wie ein Mann den Lenker gehalten und die Nummer locker gestanden.
Bis dahin war meine schnellste Zeit eine 1.53, womit ich schon sehr zufrieden war. Die restlichen Turns war richtig schönes Wetter und nach und nach bin ich langsam mit dem Kurs, allerdings leider nicht ganz mit meinem Moped klar gekommen. Hab ein gebrauchtes Sport- Federbein zuvor eingebaut und die Gabel überarbeiten lassen. Doch irgendwie bin ich nicht richtig zu recht gekommen. In Hockenheim bei meinem letzten Renntraining bin ich  besser klar gekommen. Hab dann versucht etwas am Fahrwerk einzustellen und das viel zu hohe Heck runter geschraubt, naja war irgendwie immer noch hoch. Bin den Tag einfach mit den Einstellung zu Ende gefahren, denn das größere Problem an Schnelligkeit zu Gewinnen, war die fehlende Streckenkenntnis. Meine schnellste Zeit war laut Lap Timer eine 1.50 tief... schade was mit ner vier nach der Minute wäre cooler.
Erich Freiberger und „Huby“ Hubertus Junker haben auch schön trainiert und waren flott unterwegs.
Am Abend sind dann erst „DD“ Thomas Diehl und „Rio“ Uwe Reiße (Team: „Rio Racing“) angereist, da beide schon öfter im Motopark Oscherseleben unterwegs gewesen sind und aufs einschießen verzichtet haben.
Der GEC Renntag am Samstag war morgens und auch noch mittags sehr regnerisch. Farmer hat das Zeittraining allein bewältigt und einen guten 29. Startplatz eingefahren. Ich musste ihn etwas allein fahren lassen, da ich mich noch um Regenreifen kümmern musste. Habe in der Zeit reifen aufziehen lassen und mein Moped vom Öhlins Mann Fahrwerkstechnisch Röntgen lassen. Und siehe da, dass Heck war immer noch zu hoch und die Gabel viel zu weich. Na jetzt war es klar, warum ich nicht gut mit dem Moped klarkam.
Kurz vor Rennen hatte ich dann Regenreifen auf Felgen. Farmer fuhr vom 29. Platz den Le-Mans-Start. Er war so clever und hatte direkt zwei Motorräder dabei. Eins fürs trockene und das andere für nasse Fahrbahn. Farmer konnte den Platz gut behaupten und fuhr sehr männlich im Regen.
Nach einer halben Stunde musste ich dann ran. Ich bin mit den neuen Regenreifen sehr vorsichtig gefahren, da ich mit so was noch nie zu tun hatte und dadurch planlos war, was damit geht. Bin dann einfach in etwa auch eine halbe Std. gefahren und war froh als der Turn endlich um war. Die Strecke wurde langsam trocken geblasen und es regnete nicht weiter. Framer ist dann nochmals mit seinem Regenbike raus und ich anschließend mit trockenen Brückensteinen. Hatte immer noch Probleme mit Fahrzeug und etwas mit der Streckenkenntnis, doch nach und nach besserte sich das und als ich eigentlich schon völlig alle war, also die Kraft am Ende und das Motorrad mit mir gefahren ist, lief es auf einmal und ich hatte richtig Spaß. Habe dann eine 1:46 gepackt, wie geil ist das denn?
Farmer sein Gepimptes Motorrad für Trockenfahrten hatte inzwischen aufs Brett geschissen. Er kam rein und meinte irgendwas sei mit dem Hinterreifen, dabei hat er es verbluten lassen, überall war in selbiger Motorradfarbe gelbe Kühlflüssigkeit. Wir konnten uns trotz des Verlustes eines Motorrades und einen dadurch blöden Wechsel auf den 33. Platz von ca. sechzig Teams fahren. Ich bin Absolut zufrieden mit diesem Ergebnis und hätte eigentlich nicht gedacht, dass wir bzw. ich überhaupt so gut mitfahren konnte.
Jetzt hat sich gezeigt das die viele Vorbereitung an Bastelei und das Fahren mit Gas links nicht ganz unsinnig ist. Ich hatte zum Schluss richtig Spaß und habe in nächster Zeit vor noch weitere Rennen zu fahren.
Ich bedanke mich fürs Helfen mit Schrauberarbeiten und tausend fachen Räder und Bremsscheiben tauschen.

John

Ergebnisse und weitere Infos mit bald folgenden Bilder unter: powerfull.de


22.07.07

apt

3.Bikerparty for handicapped people

 


19.06.2007

Rennvorbereitungen

Die Vorbereitung für mein erstes Motorrad- Rennen, also Zweirad mit über 100 PS, nehme ich nun in Angriff. Ich wollte versuchen den GEC (German Endurance Cup) Lauf in Oschersleben am 28.07.07 als diesen ersten Rennversuch zu wagen. Zuvor wollte ich aber lieber noch mal ein Renntraining auf dem Lausitzring fahren, um sicher zu gehen, ob es denn überhaupt sinnvoll ist. Mir ist es auf jeden Fall so sicher, dass ich Fahrwerksoptimierung in Form von Gabelumbau bei WP und Federbein von Öhlins investiere. Leider habe ich noch keinen Teampartner für das 3h Rennen gefunden, wenn es nicht in Oschersleben klappen sollte vielleicht wann und wo anders :)

 


19.05.2007

100 years Tourist Trophy Isle of Man 1907-2007

Vorerst einmal nur kurze Infos von mir, da Ergebnisse noch nicht online sind und Fritz all meine Bilder und Videos auf seinem Laptop hat, der sich noch auf dem Heimweg befindet.
Die wichtigste Meldung kann ich schon machen, dass die Jung heile geblieben sind, was man von den Motorrädern nicht sagen kann, doch nicht durch Stürze.
Schöni hat seine Simone auf der Isle of Man zur Frau genommen und es wurde schön gefeiert.
Fritz fuhr als erste deutscher Fahrer mit seiner R1 einen Schnitt von 120 mp/h (193.12 km/h) doch in diesem letzten Rennen is er leider durch technischen defekt ausgefallen, die Schrauben vom Tank haben sich gelöst.
Ich fahr jetzt nen bisel Rad... Infos die Tage!
Ihr könnt euch schomal ein paar Videos von Markus anschauen, der Blocks von der 100 jährigen Rennveranstaltung und dem ganzen drum her rum UND der Hochzeit gedreht hat!
www.vivalamopped.com

John


18.05.07

Irish Road Racing

Am Mittwoch bin ich mit dem Flieger nach Belfast von dort aus via Bus nach Portrush, wo Fritz mich anschießend von dort aus mit den schon anwesenden Helfern Doris und Markus erst mal in einen Pup abgeholt haben um dort etwas zu picken und ein frisch gezapftes Guinness zu trinken, wie es sich gehört.
Von Colerain aus nach Portrush fuhr der Bus auf der „Rennstrecke“, was ich mit etwas Phantasie auch als solche gleich erkannt habe, denn wer beim Marburger Lahnring Rennen am Start war, ahnt sofort was Straßenrennsport ist und es war eigentlich schon fast zu leicht zu erkennen, da jeder vierte Bordstein gegenüber „normalen Straßen“ weiß lackiert war, also ganz klar das sind die „Curbs“ etwa 15cm hoch. Von der Streckenführung wurde mir auch sofort klar, es wird mit hohen Geschwindigkeiten auf den laaangen Geraden gefahren und dann durch engste Kurven mit ohne Auslaufszone die Waffe durch gepresst.
Am Donnerstag hab ich für mich das erste, für diese Veranstaltung aber das 2. Qualifing gesehen. Und ich muss sagen dort fahren echte Männer. Ich finde es einfach nur spektakulär wie schnell die dort fahren...einfach NUR sehenswert.
Am Freitag war wieder ein Tag Pause zwischen den Renntagen bis Samstag für das Rennen die Straßen („Rennstrecke“) wieder gesperrt wurden. In der Zeit konnten beide Motorräder (Yamaha R1 `04; R6 `06) in aller Ruhe für die fünf Rennen  in der  Fritz genannt hatte vorbereitet werden.
Samstag ging es dann gut vorbereitet als erstes mit der R1 zum ersten Rennen der Superbike Klasse in die Vorstartzone, Reifen vorher schön gewärmt. Dann wird eine warm up Runde gedreht, anschließend geht es dann mit dem Rennstart aus der Vorstartzone aus ins Gruppen von ca. 25 Fahrern. Leider gab es bei ersten Start schon einen schweren Crash in dem 6 Fahrer beteiligt waren, von denen 3 nicht mehr fahren konnten. Dann wurde nochmals das Startprozedere durchgeführt. Endlich lief das Superbike- Rennen, doch nicht als zu lang, denn schon in der zweiten Runde gab es einen schweren Sturz, so dass die Rennleitung das Rennen abbrechen musste um auf zu räumen. Ich dachte eigentlich die Jungs halten sich durch denn gefährlichere Straßenkurs etwas zurück, doch ich glaube die halten einfach drauf....absoluter Wahnsinn und großen Respekt von dieser Art von Rennen.
Die restlichen Läufe liefen ganz normal, auch mit weiteren Stürzen, aber ohne Abbruch.
Im letzten Rennen (Ballymoney Council Supersport) ist was fast unfassbares passiert und man kann wirklich NUR von glück sprechen, dass so wenig passiert ist. In der warm up Runde wird genauso wie im Rennen in Gruppen mit geringen Zeitabstand ca. 30 sec. gestartet und als die erste Gruppe unterwegs war hat sich ein Frau gedacht sie müsste auf die andere Fahrbahnseite und hat cleverer Weise denn schon vorbei gefahrenen Racer`n hinterher geschaut. Fritz fuhr in diesem Moment im letzten Gang mit knapp 300 km/h die lange Gerade auf der die Frau ihren Übergang machen wollte. Fritz konnte sie im letzten Augenblick erkennen und zumindest ein wenig Ausweichen, was bei diesen Geschwindigkeiten und der nicht besonders breiten Bahn überhaupt möglich ist. Er erwischte die Frau mit seiner Schulter und dem Bein/Fuß, wobei er sich die eigene Raste durch die hohen Kräfte die dort wirkten abgeknickt/getreten und denn Auspuff eingedellt hat. Als Fritz in die Vorstartzone fuhr um den Start zu fahren wurde er von einem Verantwortlichen angesprochen das Rennen doch bitte nicht zu fahren. Wie sich später rausstellte war die gute Frau betrunken und wurde direkt ins Gefängnis gesteckt, da sie keine größeren Verletzungen von sich trug. Fritz hatte am nächsten Tag einen riesen Bluterguss am rechten Oberarm und leichte beschwerden im rechten Bein/Fuß. Beide können wirklich von Glück reden das es so Harmlos ausgegangen ist und demnächst ein weiteres Mal Geburtstag feiern. Ich dachte zuvor wirklich nicht, dass so ein scheiß überhaupt passieren kann, da haben die Streckenposten echt gepennt.
Die Rennveranstaltung lief bis auf diese blöde Begegnung gut und ich danke im Namen von Fritz für die hervorragende Hilfe von Doris und Markus. Ein Dank an Euch.
Ich habe diese Rennveranstaltung genossen und wirklich gesehen was Straßen-Rennsport bedeutet und freue mich darauf demnächst auf der Isle of Man mehr davon zu sehen.

John